rig. O, wie ärgerte ſich Fridolf darüber! Und dabei ſchien es ihm, als ob Emma Wilhelm dankbar anblickte und ihm freundlich zulächelte. O, wie ärgerte ſich der arme Fridolf darüber!
Der Abend kam, die Theeſtunde war da, die ganze Familie ſammelte ſich im Zimmer. Sobald der Thee getrunken war, ſetzte ſich der Pfarrer an's Pianoforte und ſpielte einen Wal⸗ zer. Vom Nähen war nun nicht mehr die Rede. Die wilde Emilie ergriff ſogleich den Magiſter Oum beim Arm und walzte mit ihm, Friedrich umſchlang in demſelben Augenblick ſeine Braut zum Tanz und Magiſter A⸗s und Wilhelm enga⸗ girten gleichzeitig Emma. Dieſe ſtand einige Minuten un⸗ ſchlüſſig, bis ihr Clara zuflüſterte:—„Nimm Wilhelm, er walzt ausgezeichnet ſchön.“— Emma gehorchte und fand Cla⸗ ra's Ausſpruch beſtätigt. Leicht wie ein Zephyr flog ſie in des entzückten Wilhelms Armen durch die Wirbel des Tanzes.
Aber Fridolf fühlte ſich ganz unglücklich, denn ſeine Ei⸗ ſerſucht nahm mit jedem Augenblick zu. Zwar ſuchte er ſeine Gemüthsbewegung dadurch zu verbergen, daß er mit Jenny walzte; aber er vermochte nicht Takt zu halten und Jenny
wunderte ſich nicht wenig, daß er heute ſo ſchlecht tanzte, wie noch nie. Sie redete in ihrer kindlichen Unſchuld auf ihn, ſcherzte und lachte; aber er antwortete ihr entweder gar nicht oder verkehrt, während er begierig auf jedes Wort horchte, das Emma und Wilhelm zu einander ſprachen. Endlich ver⸗ langte er heimzukehren und ſchützte heftiges Unwohlbefinden vor, um einen paſſenden Vorwand für ſeine plötzliche Entfer⸗ nung zu haben. Seine Schweſter und die Pfarrerin wollten ihn jedoch auf keinen Fall in dieſem Augenblicke allein fortlaſe ſen; man ſuchte Alles auf, um ſein vorgebliches Uebel zu lindern. Ach! das Uebel, welches ihn plagte, war zu bös⸗
artig, als daß es vor Aethergeiſt und kölniſchem Waſſe wichen wäre..
„wie
drän Emn. gewa mit an, 1 gen i Waſſe ſchwe mung ben; genon allein jetzt n in ſein loſen möglic dem th in zien S hatte. der in und be Fridolf läſſige wurde in eine Fridolf Aug Fridolf⸗


