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vürde, abſichtige; allein ihr Vater entgegnete darauf, daß ſie in kur⸗ Prafen zer Zeit mit ihm in die Pfarre fahren könne, da er mit ſeiner reiche Frau den eine Stunde von B.** wohnenden Ingenieur Car⸗ ber er 3 ſins beſuchen wolle und dabei an der Pfarre vorüber müſſe. In Carſins Hauſe waren keine jungen Leute, daher man ſich
auch nicht für verbunden erachtete, Emma mitzunehmen. Es
wurde alſo beſchloſſen, daß die Eltern Emma bis an die
eigner Pforte mitnehmen, dort abſetzen und Abends auf dem Rück⸗
n ſetze. wege wieder abholen ſollten. ch von Kaum war der Laffee getrunken, ſo entfernte ſich erſt Frau unter⸗ Hilbert, dann Tante Gertrud und endlich auch der alte Hil⸗ ſoviel bert, ſo daß Emma mit Fridolf allein im Garten blieb. Als hon zu Emma dies bemerkte, wollte ſie den Uebrigen nacheilen, fand etwas aber zu ihrem Erſtaunen die Gartenthür von außen verſchloſ⸗ eenu. Dies geſchah in Folge einer Uebereinkunft zwiſchen Fri⸗ in ſei dolf und Hilbert; denn Letzterer hatte dem Erſteren verſprochen, enn daß ihm eine Gelegenheit zu verſchaffen, mit Emma allein zu ſein. tte, ſo Er unterließ nicht, dieſe Gelegenheit zu benutzen und — doch. Emma eine zärtliche Liebeserklärung zu machen. Allein Emma noch an erwiederte ihm offen, daß ſie ihn nicht lieben könne. Er bezog t dieſer ſich auf das Verſprechen ihres Vaters— vergebens; Emma und er⸗ ſtellte ihm dagegen vor, daß ihr Vater über ihr Herz nicht verfügen könne, weil er außerdem Beide— ſowohl ſie als
Emma Fridolf— unglücklich machen würde.
Eduard Fridolf betrübte ſich ſehr darüber. Er ſprach noch lange ren Be⸗: mit Emma, ohne dieſelbe zur Zurücknahme ihrer Worte be⸗ unter⸗ f wegen zu können. Hilbert kam bald darauf mit der Nachricht, in der. daß der Wagen, in welchem er Fridolf den vierten Platz an⸗ predigte.. bot, angeſpannt ſei. Emma eilte fort, um ihren Hut zu ho⸗
len; aber Fridolf weigerte ſich, mit in die Pfarre oder zu dem Ingenieur zu fahren, und Hilbert ſchloß daraus, daß ſeine interredung mit Emma kein günſtiges Reſultat für den jungen Mann gehabt habe.


