„Sie ging die Allee hinauf,“— antwortete dieſer—„und ich glaube kaum, daß ſie ſchon weit von hier iſt, denn ſie hatte ihre dicke Tante bei ſich, die nicht viel Schritte in einer Stunde macht.“—
Das Letztere hörte Eduard nicht, denn er war bereits draußen auf der Treppe. Hinter ihm her lief Guſtav mit lautem Geſchrei:—„Aber Herr Graf, ſo warten Sie doch um Gotteswillen! Das geht nicht an! Sehen Sie denn nicht, wie Sie ausſehen, Herr Graf?— Im Morgenrocke und barhäuptig!— Hier iſt Ihre grüne Mütze. So warten Sie doch um Gotteswillen!— Aber vergebens lief der Bediente mit der Mütze hinterher, der Graf war ſchon auf der Ter⸗ raſſe. Aus vollem Halſe lachend trug Guſtav die grüne Mütze wieder in des Grafen Zimmer, indem er für ſich hin ſprach:—„Hahaha, ich konnte mir wohl denken, daß ſich die Sache umkehren würde. Und er bekümmert ſich nicht um ſchöne Damen! Ha, Herr Graf, ich ſehe auch gern hübſche Mädchen, aber ich laufe ihnen nicht wie ein Narr, barhäup⸗ tig und mit einer Feder hinterm Ohre, nach.“—
Um nicht von ſeinen Eltern bemerkt zu werden, wollte Eduard kluger Weiſe gerade durch die Küche gehen, weil er von da aus unbemerkt hinunter in die Allee kommen konnte. —„Und er bekümmerte ſich nicht um ſchöne Damen!— hatte Guſtav geſagt; und mit demſelben Recht konnte man auch ſagen:—„Und er hat an demſelben Morgen an Emma ge⸗ ſchrieben, daß er ſie fliehen und zu vergeſſen ſuchen wollte.“ — Und er konnte nicht einmal ſeinen Verdruß verbergen, daß er ſo lange bei ſeiner Mutter geweſen war und doch die ſchöne Gelegenheit, Emma zu ſehen, aus den Augen gelaſſen hatte. In ſeinem Eifer, Emma einzuholen, ihr ein zärtliche Wort zuzuflüſtern und mehrere in ſeinem Briefe gebrauch und nach ſeiner Anſicht harte Ausdrücke, die er bereute.
milder der er Waſſe Seite, welche auf d dem Fußbo men l chen n ſichtig die Ze Eben gekomn Koch d Sturm maßen in den aus aufgeſt keinesn Küchen daſelbſt gierig achtet,


