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Um den Effekt nicht zu ſtören, verſchwieg der Ober⸗ förſter den Umſtand, daß Karl Auguſt— wie Alma ganz ver⸗ muthet hatte— jedenfalls ihr Gemahl geworden wäre. Der Oberförſter und der Major hatten miteinander ver⸗ abredet, daß Letzterer, im Falle er ſiege, edelmüthig zurückſtehen ſolle, und für dieſen Fall, welchen der Ober⸗ foͤrſter bei der bekannten Geſchicklichkeit des Majors als unausbleiblich betrachtete, hatte der alte Herr bereits eine zierliche Rede in Bereitſchaft gehalten. Jetzt, da Karl Auguſt den Sieg errungen, mußte er freilich darauf ver⸗ zichten, aber er war ſeelenvergnügt, daß ſein Schwiegerſohn vor einem ſo zahlreichen Publikum bewieſen hatte, wie er, ſelbſt ohne fremde Mithilfe Manns genug ſei, ſich eine Braut zu erkämpfen.
„Wir,“ flüſterte der Oberförſter dem Major ins Ohr,„wir laſſen es bei der alten Freundſchaft;“ der Major antwortete:„Bis in den Tod, Bruder.“
Mit dem blinden Liebesgott an der Spitze— dem glücklichſten aller Lockoögel, wie Frau Agneta meinte— brach jetzt die Geſellſchaft auf und trat ihren Marſch nach dem Forſthauſe an.
Ein glänzendes Mahl, auf welches Ball und Feuer⸗ werk folgten, beſchloß die Feſtlichkeit.
Erſt dann, als Frau Agneta gebeten wurde, die große Menuet vorzutanzen Frau Agneta, welche den geliebten, freudetrunkenen Sohn und die liebreizende Braut nicht aus den Augen laſſen konnte— als ferner der alte Herr Kemner ſich an dem lockenden Spieltiſch niedergelaſſen und die Menge fröhlicher Gäſte nach allen Theilen des Parkes hin ſich ergoſſen hatte, wo man eine Menge Holz⸗ ſtöße angezündet, welche jetzt die luſtigſte Beleuchtung bildeten— erſt dann fanden unſere Liebenden Gelegenheit, ſich ungeſtört ihren Empfindungen zu überlaſſen; ſie ver⸗ ließen das lärmende Getümmel und wandelten miteinander den Berg hinan. Dort, in Almas kleinem Luſthäuschen, ſaßen ſie jetzt Hand in Hand und blickten bald einander in die Augen, bald hinab auf die dunkelblaue Fläche des
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