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Die Braut auf dem Omberg : drei Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von Gottlob Fink
Entstehung
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Wetterſees, über welchem der Himmel ſeinen ſternbeſäten Feſtteppich ausbreitete.

Während ſie, gegenſeitig in ſeliger Anſchauung, ſo da ſaßen, wurden ſie auf einmal an ein warmes, heftig ſchlagendes Herz gedrückt: der Oberförſter hatte ſeine Kin⸗ der aufgeſucht, um ſie aus der Tiefe ſeiner über wallenden Gefühle, ungeſehen von fremden Augen, an der Stelle zu ſegnen, wo er ſie einſt getrennt hatte.

Und die Nacht breitete ihre Schatten über die lieblich warmen Haine des Ombergs.

Noch immer ſchwaͤrmten die Gäſte im Park umher. Vom Schießplatze her, wo der große Lootſe, frohlich unter den Fröhlichen, die Bewirthung der großen Menge über⸗ nommen hatte, welche im Herrenhaus nicht untergebracht werden konnte, erklangen luſtige Geſänge und donnernde Lebehochs, ſehr häufig begleitet von Vater Erichs:Ge⸗ ſtern wie heute und heute wie morgen. Da und dort flammten Feuer auf und warfen ihren leuchtenden Schim⸗ mer weit hin unter die laubigen Gewölbe.

Im Hauſe ſelbſt erſcholl ein Lebehoch um das andere. Im großen Saal ſah man einen bunten, luſtig ſich drehen⸗ den Kreis, hoch überragt von der freudeſtrahlenden Geſtalt des Oberförſters, welchen ſein Schwiegerſohn und ſeine muntern Gäſte auf den Armen emporhielten.

Es lebe der Oberförſter, der erſte, der beſte, der fröhlichſte Wirth! Hurrah! Hurrah!

Laßt mich doch hinab, Ihr Teufelskinder! Ihr brecht mir ja Arme und Beine! Schon gut, ſchon gut!

Hurrah! Hurrah! Hurrah! Es lebe unſer Wirth, es lebe der Oberförſter von Omberg!

Und von Neuem drehte ſich das frohliche Völklein im Kreiſe umher.

Ende.