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alles überſtrahlen ſollte, was man zu den Zeiten des Va⸗ ters, Großvaters und Urgroßvaters geſehen.
Siebenundzwanzigſtes Kapitel.
„Ich ſchwöre,“ ſagte Fräulein Neta, als ſie am Tage vor dem großen Feſt auf dem Omberg, umgeben von einer ganzen Armee Pfannen, Töpfe und Kaſſerollen am Heerde
ſtand,„ſo wahr ich eine ehrliche Chriſtin bin, ich ſchwöre,
daß ich noch verrückt werde, wenn Sie nicht aus der Küche gehen und anderswo Ihren Lärm aufſchlagen, Herr Ober⸗ förſter. Donnern Sie über die Jäger, die Knechte, die Mägde, die Hunde, kurz über Menſchen und Vieh los, ſo
lange Sie wollen, aber haben Sie die Güte und laſſen
Sie wenigſtens mich in Ruhe. Ich weiß recht gut, was ich zu thun habe.“
„Hol Sie der Teufel,“ brummte der Oberförſter, „Sie argliſtiger Drache, Sie! Aber warten Sie nur, wir werden ſchon noch mit einander abrechnen.“
So viel vom Tage vorher. Wir ſprechen kein Wort von der ausgeſuchten Zierlichkeit, der vollkommenen Eleganz in Manieren, Geſprächen und Komplimenten, womit der Oberföͤrſter am gleichen Abend den Hüttenbeſitzer Kemner empfing, der ſich auf einen Menſchen gefaßt gemacht hatte, welcher zwiſchen einem Narren und einem Bären die Waage halte. Wir ſchweigen von den muntern, luſtigen Einfällen, wodurch er Frau Agneta feſſelte und gewann, die ſich vorgenommen hatte, ungemein ſtolz zu ſein, nun aber ſich außerordentlich liebenswürdig zeigte. Wir wollen der verſtohlnen, aber ausdrucksvollen Blicken, welche Alma und Karl Auguſt mit einander wechſelten, ſo wie des Ent⸗ zückens der Kemnerſchen Eltern, mit keiner Silbe gedenken auch den Major wollen wir unerwähnt laſſen, denn er
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