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„Gott erbarme ſich eines ſolchen Narren, Agneta, welche den wiedergeſchenkten Sohn kaum aus ihren Armen laſſen konnte; Herr Kemner aber machte nach einer gewaltigen Anſtrengung zu ſprechen, endlich ſeiner Verwun⸗ derung mit den Worten Luft:„Eine Braut durch Schießen
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verdienen— nein, das iſt nicht möglich, lieber Junge!
Du könnteſt ja hundert Bräute bekommen nur auf Deinen Namen hin und—“
„Dein Eiſenwerk und Deine zwanzig Bauernhöfe,“ lächelte Frau Agneta.
„Ja, allerdings kann das bei Freiwerbungen nicht ſchaden.“
„Ganz gewiß, Vater, wenn von gewöhnlichen Ver⸗ hältniſſen die Rede wäre; aber mein künftiger Schwieger⸗ vater iſt nicht wie andere Menſchenkinder: er hat ſeine
eigenen, ganz beſonderen Ideen im Kopfe, und dieſe will.
ich Euch erklären, ſobald ich erſt eine Taſſe Kaffe getrun⸗ ken habe. Da meine Haushälterin mir heute durchgegan⸗
rief Frau
gen iſt, ſo bin ich noch ganz nüchtern.“
Frau Sanft, ſonſt eine ſo kluge, beſonnene Fenu, ſtand jetzt ganz beſchämt da und zupfte verlegen an ihrer Schürze. Mißgriffe ſolcher Art müſſen ungemein ſchmerz⸗ lich ſein für Leute, welche gewohnt waren, wegen ihres Scharfſinnes bewundert zu werden. Aber Frau Marga⸗ rethe hielt es bald unter ihrer Würde, ſich in dieſer Stel⸗ lung zu zeigen, und als Karl Auguſt von ſeiner nothge⸗ drungenen Nüchternheit ſprach, faßte ſie wieder Muth, trat vor, verneigte ſich mit einer glücklichen Miſchung von Freundlichkeit und Demuth und ſagte entſchuldigend: „Leuten, welche den Schlüſſel zu dem Allem nicht beſitzen,
konnte ein Knall mitten in der Nacht wohl verdächtig er⸗ li
ſcheinen, lieber Herr Hüttenbeſitzer. Aber ſprechen Sie jetzt ein freundliches Wort zu der alten Margarethe, da⸗ mit ſie nicht in Schimpf und Schande vor Ihnen ſtehen muß.
„Nein, das ſollſt Du nicht, meine liebe Margarethe antwortete Frau Agneta ſie in Schutz nehmend.„Du
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