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Die Braut auf dem Omberg : drei Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von Gottlob Fink
Entstehung
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217 ſund iſt, arme, unglückliche Mutter! Aber was ſagte er, Marga⸗ or, daß rethe, als Du ihn ſo auf friſcher That ertappteſt?“ nen und„Er lachte über meinen Schreck und ſagte: Was haſt e Nacht Du für Narrheiten im Kopf, alte Margarethe?“ pochte„Daſſelbe ſage auch ich,“ ſiel Herr Kemner ein, der rte: es ganz niedergeſchlagen und ängſtlich daſtand und puſtend Beſonde⸗ nach der Oeffnung zu ſeinem zweiten Rockärmel ſuchte. nügt zu„Was iſt denn eigentlich das für ein Spektakel! Was hat ine ehr⸗ Dich um Gotteswillen ſo erſchreckt, liebe Agneta?“ da eine„Da ſtehſt Du ganz ruhig und fragſt!“ brauste Frau gehr aus Agneta auf,„während Du vielleicht keinen Sohn mehr err Hüt⸗ haſt, während er ſich vielleicht eine Kugel durch den Kopf en kann, ſchießt! Haſt Du noch nie von Liebe gehört, von unglück⸗ uf. Er licher Liebe?“ ig, aber Jetzt wurde der alte Herr kreideweiß im Geſichte. er nach„Laß ſogleich anſpannen!“ rief er der Karre zu, aber er mmußte ſich ſetzen, weil ſeine zitternden Beine ihn nicht ortfuhr, mehr tragen wollten. ne Bild⸗„Iſt nicht nöthig, Vater!“ rief eine ſtarke und fröhliche anhielt, Stimme von der Treppe her, wo die Aeußerungen des alten Herrn, wie überhaupt das ganze Geſpräch, gehört gelegt, worden war.„Frau Sanft hat blinden Lärm geſchlagen; Ihnen aber da ich ihre Abſicht ahnte, ſo bin ich ihr dicht auf denn es der Ferſe geſolgt; und nun, geliebte Eltern“— hier ſchloß in der Karl Auguſt Vater und Mutter in die liebevoll ausge⸗ luf, und ſtreckten Arme—„nun habt Ihr mich wieder; im Uebri⸗ Fenſter gen bin ich ſo weit entfernt, freiwillig aus der Welt ſchei⸗ , aber den zu wollen, daß ich Euch vielmehr auf's herzlichſte bitte, 8.“ an nichts anderes zu denken, als an Eure Vorbereitung r ſeiner zur Hochzeitsreiſe.“ ler ſei,“„Aber der Schuß, der Schuß?“ rief Frau Agneta lück ge⸗ freudetrunken, während der alte Herr ſich vergebens be⸗ jetzt ſo mühte, auch nur ein Wort hervorzubringen. lrm im„Es war ein Probeſchuß, liebe Mutter. Ich werde ch Ro⸗ voon nun an Tag und Nacht ſchießen, denn mein Schick⸗ oh, ich ſal will, daß ich meine Braut durch einen Schuß ver⸗ dienen ſoll.“