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lichen geſprochen, wozu der Wirth den Ton angab, bis er beim Deſſert eine Flaſche von ſeinem„alten ächten“ verlangte.
Die Gläſer wurden gefüllt, das Geſpräch verſtummte, und am ganzen Tiſch herrſchte lautloſe Stille, als der Oberförſter nach kurzem Räuspern folgende Rede hielt:
Geſtern war meiner Tochter Geburtstag, und nach meiner Berechnung hätte er noch eine andere Bedeutung erhalten ſollen, wenn nicht— aber zum Teufel, mein Herr, ſehen Sie mich nicht ſo an: ich ſtehe feſt da und gedenke nicht zu verſchwinden!“ Dieſe Worte wurden im Vorbeigehen an Karl Auguſt gerichtet, der etwas beſchämt ſeine Augen niederſchlug, während der Oberförſter fortfuhr— „Er hätte noch eine andere Bedeutung erhalten, wenn nicht das junge Mädchen da, einige Eigenſchaften an den Tag gelegt haͤtte, die mir ganz beſonders auffielen. Genug, ich beſchloß keinen Zwang zu gebrauchen. Aber da die Verbindung mit Bruder Kling immer mein liebſter Gedanke geweſen, und da er überdies mein Wort hat, von welchem nicht einmal er ſelbſt mich entbinden kann— denn ich, meine Herren, nehme ein gegebenes Wort nicht zurück, ſelbſt wenn man mich der Verpflichtung überhebt— ſo habe ich jetzt in Uebereinſtimmung mit unſerem edelmüthigen Freund, dem Major hier, beſchloſſen, meine Ehre auf eine Weiſe zu retten, welche ſich mit meinem Verſprechen gegen Alma, keinen Zwang anzuwenden, vollkommen in Einklang bringen läßt. Es gab eine Zeit, meine Herren, die berühmte Ritterzeit, wo es als keine Schande, ſondern vielmehr als hohe Ehre betrachtet wurde, im Turnier um die Hand einer ſchönen Jungfrau zu kämpfen. Selbſt ein wenig mit ritterlichem Sinne begabt, habe ich an dieſer Art dergleichen Zwiſtigkeiten zu ſchlichten immer ganz beſonderes Wohlgefallen gefunden, aber da wir jetzt kein Kampfſpiel mehr anſtellen können, das der guten alten Zeit würdig wäre, ſo müſſen wir uns begnügen, unter kleineren Verhältniſſen, aber in demſelben Geiſte gegen⸗


