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Die Braut auf dem Omberg : drei Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von Gottlob Fink
Entstehung
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Neuem zu beginnen. Die Herren gelten jetzt beide als Freier, und das Schickſal, ſo wie ihre eigene Geſchicklich⸗ keit wird entſcheiden, wer von beiden ſich rühmen darf, die Braut vom Omberg heimzuführen.“

„Ich danke Gott und Ihnen,“ antwortete Karl Auguſt, der nicht recht wußte, ſollte er die Sache als Scherz oder als Ernſt aufnehmen,„daß die Geſchicklichkeit an dieſem wichtigen Streit eben ſo großen Theil hat wie das Schickſal.

Das Letztere wage ich nicht mehr anzurufen, da es mir

bereits ſo günſtig geweſen iſt; aber meine Geſchicklichkeit werde ich aufs Hoͤchſte ſpannen. Wann werden Sie die Güte haben, mir die näheren Aufſchlüſſe darüber zu er⸗ theilen?“

„Sind dieſe Nachrichten nicht gut genug, daß man ſich ihretwegen auch ein wenig gedulden kann? Doch eſſen Sie mit mir zu Mittag, damit wir zuvörderſt nähere Be⸗ kanntſchaft mit einander machen.„Damit lüpfte der Ober⸗ förſter die Mütze und ſchritt mit der Pfeife im Munde und dem Stock unter dem Arm tiefer in den Park hinein.

Wie träumend blieb Karl Auguſt ſtehen und verlor ſich in ein Labyrinth von Muthmaßungen. Aber da er die Unmöglichkeit ſah, einen Ein⸗ oder Ausgang zu finden, ſo beſchloß er, bis die glückliche Mittagsſtunde ſchlüge, ſeinen alten Freund, den großen Lootſen, zu beſuchen, um dieſem die wunderbar günſtige Wendung ſeines Schickſales mitzutheilen.

Alma wußte von nichts. Sie vermochte nicht zu er⸗ rathen, wie die Sache wohl enden ſollte, Ihr Vater blickte vergnügt, ſo geheimnißvoll und ſo ſchalkhaft drein; der Major aber war nicht, wie ſie erwartet hatte, nach Hauſe gereist, ſondern ſchien ſich vielmehr noch immer oder, richtiger geſagt, von Neuem ſeinen alten Hoffnungen

durchn einer vom 1 Vaters

ſiehſt

Alma ihrem Angſt, ich’s u zu füh

höchſtes liegt; als ga Herrn leicht gehört. B

und— ſtand n ihr Ka

Die 2