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Die Braut auf dem Omberg : drei Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von Gottlob Fink
Entstehung
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Hanſe laſſen. Ich hoffe, daß ich auch ohne ſie auskommen ann.“

Am Tag der Abreiſe begleiteten der Hüttenbeſitzer und ſeine Frau den ſcheidenden Sohn bis zu dem Kreuz⸗ weg, um zu ſehen, welchen Weg das Pferd einſchlagen würde. Karl Auguſt, der ſeinem Thier vollkommen Frei⸗ heit geſtatten wollte, ließ die Zügel aus der Hand und wandte ſich gegen ſeine Eltern.

„Nun, was prophezeihſt Du, Mutter?“ fragte der Hüttenbeſitzer.

Und Frau Agneta antwortete fromm:„Der Menſch denkts, Gott lenkts, deßhalb will ich nichts prophezeihen.“

Aber die Entſcheidung war bereits erfolgt. Das Pferd hatte den Weg eingeſchlagen, welcher ſüdlich von Lindafors abführte.

Mit einer zärtlichen Umarmung verabſchiedete ſich Karl Auguſt von den alten Leutchen, welche er nie ſo innig geliebt zu haben meinte, als gerade jetzt in der Stunde der Trennung.

VPiertes Kapitel.

Ein Paar Wochen waren ſeit Karl Auguſts Abreiſe verfloſſen.

So oft das Poſtfelleiſen kam, ſuchte der Hüttenbe⸗ ſitzer nach dem verſprochenen erſten Briefe, aber jedesmal vergebens, und er brummte darüber oft gewaltig gegen ſeine Gemahlin. Frau Angneta vergnügte ſich in ihrer Einſamkeit damit, daß ſie das Zimmer des Sohnes recht ſchön in Ordnung erhielt und namentlich die geliebten niedlichen Lockvögel abſtaubte, die in vertraulicher Geſell⸗ ſchaft einiger ausgeſtopften Notabilitäten aus dem wirklichen Vogelgeſchlecht, uͤber und neben den Jagdgeräthſchaften

hielt

Beto! muß