Druckschrift 
Paul Wärning : Abenteuer eines Scherenjungen ; fünf Theile / erzählt von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F.
Entstehung
Einzelbild herunterladen

dafür

!“ rief in kein ng um⸗ Und um lu⸗

ab dem ſerwahrt gt Tras⸗ da ſoll he ſitzen ziehen!“ ief man Einwil⸗ Arme ſie llen Eh⸗

, wurde

ſcherzte ltes Wi⸗ hald ſoll⸗

„Beine hin und Beine her, Gevatterin, ſo lange nur die Fauſt taugt das Stop feſtzuhalten!“ rief Sa⸗ karias Amundsſon.„Aber die erſte Geſundheit kommt mir zu, ſollt Ihr wiſſen, denn die Gevatterin und ich, wir müſſen auf unſern Zank Brüderſchaft trinken. Und das Bier. Bier, wie, hol mich dieſer oder jener! wie es nicht in Stockholm gibt, und der Branntwein, der kontant von Lerbergens Beſten war, und die But⸗ terbrode, die das ganze Maſthugg*) nicht beſſer hat

das bezahle ich Alles wie ein Kerlenkerl, und das ſogar in Banko, wenn's darauf ankommt.“

„So ſprich nicht mehr von der Lumperei!“ ſagte die Gevatterin gänzlich verſöhnt.„Das beſte Gedächt⸗ niß kann bisweilen täuſchen und ein Wort neben dem Munde darf man unter Freunden nicht ſo genau neh⸗ men.“ Und mit dieſen Worten füllte ſie zwei Becher, ſtieß mit Sacharias Amundsſon an und leerte den ihri⸗ gen bis auf den Boden, ebenſo gut wie er.

„Jetzt kommt meine Tour!“„Und nun meine!“ rief der Eine nach dem Andern. Und gleich einer ge⸗ feierten Dame, die bei einem Balle mit Aufforderun⸗ gen überhäuft iſt und kaum weiß, wem ſie ja oder nein antworten ſoll, mußte die Gevatterin endlich, um ſich mit keinem zu erzürnen, Allen gleiches Recht und gleiche Ehre zukommen laſſen.

„Sing uns nun was vor, Gevatterin, ein kleines feines Lied!“ bat Krako⸗Petter, indem er dem Amunds⸗ ſon ein ſchelmiſches Zeichen gab.

„Ja, die Gevatterin ſoll ſingen, das ſoll ſie, denn kein Menſch hat eine ſo ſanfte und liebliche Stimme, wie die Gevatterin. Proſit, Gevatterin!“ Und Sa⸗ charias hob an:

Hei dick, hei dack! Hei Fili⸗fili⸗bom! Bom, bom....“

*) Eine Vorſtadt und der Hafen von Göteborg. A. d. n. Paut Wärning. 5