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Paul Wärning : Abenteuer eines Scherenjungen ; fünf Theile / erzählt von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F.
Entstehung
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Einziger unter Euch allen da iſt, der behaupten kann, daß ich einer einzigen Chriſtenſeele eine Thräne zu viel angeſetzt habe, ſeit der Zeit da ich den Krug übernahm. Iſt aber jemand da, der das ſagen kann, ſo mag er auftreten!“

„Nein, da kavire ich!“ äußerte mit ſtarkem, über⸗ zeugendem Tone einer von den Mitgliedern des Spiel⸗ tiſches, indem er nickte und zur Ehre der Wirthin den Branntweinstümmler erhob.„Proſit, Gevatterin! Ein Schelm, der da ſagt, daß die Gevatterin auf dem Knipps keine ehrliche Handthierung treibt!“

„Ja, gegen Chriſtenſeelen— aber Ihr ſollt wiſ⸗ ſen, Bengt Olagusſon, daß ſie mich einen Türken ge⸗ nannt hat!“ fiel der Mann mit dem Rothſteine ein und begann ſelbſt übermäßig über ſeinen Witz zu lachen.

„Türken und Heiden, Chriſten und Engländer ha⸗ ben auf dem Knipps alle gleiches Recht auf Ehrlich⸗ keit,“ ſagte die Gevatterin mit großer Würde. Die Uebereinſtimmung der Kladde mit ihrer mündlichen An⸗ gabe und das öffentliche Lob, welches Bengt Olausſon ausgeſprochen, hatte gemeinſchaftlich dazu beigetragen, die erregten Sinne der Gevatterin in ruhiges Fahr⸗ waſſer zu verſetzen.

„So iſt es,“ ließ ſich der Knaſterſchneider hören, der ſich jetzt auch in die Sache miſchte, indem er ei⸗ nen Theil des fertigen Tabaks in eine Thonpfeife und einen Theil in den Mund ſtopfte;„ſo iſt es, accurat ſo, wie die Gevatterin und Bengt Olausſon geſagt haben! Und darum ſo gebe ich nun den Ausſchlag, daß Sakrias Amundsſon nicht nur jeden Stüber nach der Rechnung bezahlen, ſondern auch noch uns Alle traktiren ſoll und das mit Lerbergens Beſten!“

„O ja, mein lieber Petter! es iſt Dir ganz leicht Ausſchläge zu geben, wenn es eines Andern Beutel gilt. Nun aber will ich eben ſo gut wie ein Andrer das Recht haben, Ausſchlag zu geben, und darum ſage ich zu Euch, daß ich, der T—l in meine kleine Lade! auch