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— was im Schrecken oft geſchah— den unterſten Theil des Mantels fallen ließ, in welchen der Knabe ge⸗ hüllt war, und ihn auf dem Fußboden hinter ſich her⸗ ziehend, die Bänder abtrat oder die rein gewaſchene Oberfläche deſſelben beſchmutzte. Schlimmer wurde es jedoch, wenn einer der Knaben auf der erſten Bank, natürlicher Weiſe ganz zufällig, den Fuß auf die Mantelſchleppe ſetzte, und Wärning, welcher ungeach⸗ tet des Widerſtandes ſeinen ruhigen Gang fortſetzte, plötzlich den kleinen Paul faſt eben ſo unbemäntelt in ſeinen Armen hielt, wie er zur Welt gekommen war.
„Mein Gott!“ rief da Frau Wärning, und riß mit der einen Hand den Knaben zu ſich, indem ſie mit der andern den Mantel aufnahm und Paul wieder in das Innere deſſelben ſteckte;„ich begreife nicht, wie ein Menſch ſo im Schlafe gehen kann— kannſt Du es denn nie lernen, den Mantel aufzuhalten, wie ich's Dich gelehrt habe?“
„Ja, ja, liebe Guſtafwa, das war allzu dumm! Ich weiß nicht, wie es zuging.“ Und ſeinen Sohn und den Katechismus wieder nehmend, fnhr Wärning in ſeiner Runde fort.
Auf dieſe Weiſe hin und hergeworfen zwiſchen den Katechismus und der Ruthe— die Gebote jenes von den ſanften Lippen des Vaters erklärt, der Nutzen die⸗ ſer durch die faſt tägliche Uebung der Mutter bewieſen — verlebte Paul ſeine erſte Jugend. Er liebte unend⸗ lich ſeinen Vater, denn dieſer war geneigt, alles zu thun, was er wünſchte; aber er liebte wo möglich noch mehr ſeine Mutter, welche nichts anderes that, als was ſie für Paul's eigenes Beſtes für nützlich und rathſam erachtete. Sie war ein verſtändiges Weib, dieſe Frau Wärning, und fand bei Zeiten Grund, die Zäume der Erziehung zu ergreifen, welche von ihrem Manne allzu lahm gehandhabt wurden. Und dieſes war das Glück des jungen Paul, weil er zwar bis zu einem gewiſſen Grade etwas von der Sanftmuth
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