ſint Ihr, at
stirbt
's nicht
ennoch
wilder
51
Marina.
Wir alle haben unsern Schmerz zu tragen—
Ich liefs das Haus der Foscari nicht öde,
Sänk' Vater auch und Sohn vernichtet hin:—
Und mehr hab' ich geduldet, da ich Leben
In die, die ihnen folgen, schuf, als sie,
Die von ihm fliehn.— Doch freudig schien mein Schmerz—
Und drängt' er auch, daſs ich fast schreyen konnte,
Ich that es nicht, denn meine Hoffnung war:
„Du bringst die Helden ja an's Licht, und darfst
Mit Thränen nimmer sie bewillkommen.“
Memmo. Horcht, alles stil!!
Marina.
Vielleicht, vorüber alles! Doch nein, ich will's nicht glauben; nein, er hat Sich jetzt gesammelt— fordert sie heraus.
Ein Diener tritt eilig ein. Memmo. Nun, Freund, was sucht Ihr?


