Wernern. Was wir scheinen Was wir sind! Zwey kranke Bettler— selbst an Hoffnung— ha!(lacht.)
Josephine. O CGott, welch bittres Lachen!
Wernen.
Nun, wer läs
In diesem Aeufsern auch die hohe Seele Des Sohnes eines alten, edlen Stammes; In diesem Kleide: wer den einz'gen Erben
Von fürstlichem Besitz?— In diesem Aug', Versunken, hohl und matt, den Stolz des Rangs
Und alter Abkunft? In der tief, ja tief
Durchfurchten Wange und der hungerhohlen
Verbleichten Brau' den Herrn so weiter Hallen,
Die tausend von Vasallen täglich speisen. Josephine. Ihr legtet solch Cewicht auf diese Dinge, Mein Werner, nicht, da Ihr die Tochter einst Des heimathlosen Wandrers, des Verbannten, Zur Braut Euch wähltet! Wernern. 3 Des Verbannten Tochter Und ein verstofsner Sohn— fürwahr die Wahl


