Teil eines Werkes 
16 (1825) Werner : ein Trauerspiel in fünf Aufzügen / von George Gordon Byron ; übersetzt von Wilhelm von Lüdemann
Entstehung
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Wernern. Was wir scheinen Was wir sind! Zwey kranke Bettler selbst an Hoffnung ha!(lacht.)

Josephine. O CGott, welch bittres Lachen!

Wernen.

Nun, wer läs

In diesem Aeufsern auch die hohe Seele Des Sohnes eines alten, edlen Stammes; In diesem Kleide: wer den einz'gen Erben

Von fürstlichem Besitz? In diesem Aug', Versunken, hohl und matt, den Stolz des Rangs

Und alter Abkunft? In der tief, ja tief

Durchfurchten Wange und der hungerhohlen

Verbleichten Brau' den Herrn so weiter Hallen,

Die tausend von Vasallen täglich speisen. Josephine. Ihr legtet solch Cewicht auf diese Dinge, Mein Werner, nicht, da Ihr die Tochter einst Des heimathlosen Wandrers, des Verbannten, Zur Braut Euch wähltet! Wernern. 3 Des Verbannten Tochter Und ein verstofsner Sohn fürwahr die Wahl