Teil eines Werkes 
Band 8, 3. Theil, 13.-18. Bändchen (1848)
Entstehung
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nicht die ſeinige! Mit fliegendem Athem eilte ſie aber dennoch auf die Landſpitze zu.

Komm hieher, Evelyn, meine Schweſter! Die Stimme wurde wieder etwas angenehmer.

Wo biſt Du, mein Bruder? Es iſt ſo kalt und ſchwarz hier draußen! Du riefſt, und ich kam, denn mein Herz hatte keinen Frieden; es war betrübt, weil Du betrübt biſt!

Dank! Dank! Noch einmal, zum letzten Male hier auf Erden liebkoſte ſein Blick, ſeine Stimme; doch in dieſem Blick, in dieſer Stimme lag etwas, das Evelyn an ihren Traum erinnerte, da die Schlange Juſtus Kopf angenommen hatte, und die lieblichen Augen flehend und ſchmeichelnd um die Erlaubniß baten, ihr nahen zu dürfen.

Ich fürchte mich vor Dir, mein Bruder!

Du Dich fürchten vor mir?

Nein, nein; ich fürchte mich nicht!... Aber komm, laß uns gehen! Sie ſchmiegte ſich an ihn.

Da griff ſeine Hand um ihren Arm.Nein, wir ſind weit genug gegangen! Du ſtießeſt mich von Dir, als noch eine Rettung möglich war jetzt gibt es keine Ret⸗ tung mehr hörſt Du: keine Rettung mehr!

Mein Bruder! ich bin ſo... ſo.. Deine Sinne"...

Meine Sinne, ſagſt Du?.... Ich habe keine Sinne mehr; ſie begrub ich oben in dem tiefen Abgrunde. Aber auch Du haſt keine Sinne gehabt; denn Du ſahſt nicht, daß mein Herz nur für ſie brannte, die groß genug war, mir ihr Leben als Opfer zu geben... Wie war es wohl möglich, daß ich Dich jemals lieben konnte? Nein, Dein Herz war allzu klein, um mit dem meinigen um die Wette zu ſchlagen. Du ſein letzter Inſtinkt ſchien die Rache zu ſeinDu warſt mir gar nichts, nur ein Spielzeug, mit welchem ich mich in unbeſchäftigten Augenblicken unterhielt, und das ich jetzt hinwegwerfe, weil ich nicht laͤnger ſpielen mag!

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