Teil eines Werkes 
Band 8, 3. Theil, 13.-18. Bändchen (1848)
Entstehung
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... bei Gott l/

Zwei! murmelte das unheimliche Geſpenſt, in wel⸗ chem einſt Juſtus von Carleborg gelebt hattezwei! Und noch einmal lachte er, und noch einmal wendete er ſich um... doch der Laut in dieſem Gelächter war ihm nicht mehr fremd; er fing ſchon an, ihn zu erkennen.

Eine Stimme redete zu mir! ſagte Evelyn, indem ſie ſich aus ihrem halbträumenden Zuſtande erhob;das war die Stimme meines Bruders... ſie war ſo ſonderbar was war das?

Und ergriffen von einem unausſprechlichen Grauſen, einer fürchterlichen Ahnung von einem großen Unglücke Juſtus hatte ſie ja gerufen(ſie hatte gewiß im Schlafe ſeine Stimme gehoͤrt, als er draußen redete) warf ſie fis, in ihre Kleider, um bei Conſtance Ruhe und Troſt zu uchen.

Conſtances Zimmer war leer; auch in dem äußern Zimmer war niemand. Auf dem Tiſche aber lagen die Piſtolen.

Was iſt vorgefallen? Evelyn fuhr mit der Hand über die Stirn, als hoffe ſie, dadurch ihre Gedanken leichter ordnen zu können.Er rief mich er hatte mich vorher gewarnt... o Gott, laß mich nicht zu ſpät kommen!. Mein Bruder! mein Bruder!... Con⸗ ſtance!... wo ſeid Ihr 2... antworte... antworte!

Sie flog hinaus auf den Hof, und wiederholte dieſen Ruf mit Verzweiflung.

Hier! antwortete endlich eine Stimme von der Landſpitze herhier!.

Weſſen Stimme war das? Es war nicht ſeine nein, nicht ſeine Stimme!

Hier, hier! erſcholl es von neuem.

Iſt das ſeine Stimme? Ja aber es iſt dennoch