Teil eines Werkes 
Band 8, 3. Theil, 13.-18. Bändchen (1848)
Entstehung
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Stimme

bleicher

te glau⸗ ich mein

r knien⸗ ſchütze

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Minuten nahm ſein Geſicht einen fürcht erlichen Ausdruck an: er ſah faſt aus wie der Seemann, welcher aus dem ſteuerloſen Schiffe in jedem Augenblicke den Untergang erwartet, und es verſchmäht, dem Tode mit nüchternen Sinnen entgegen zu gehen.

Heftig ging er uͤber den Saal zu einem andern Zim⸗ mer, zu einer andern Frau, und mit heftiger Hand riß er die Thüre auf.

Conſtance lag auf ihren Knien und betete. Glaube, Hoffnung und Entſagung ruhten jetzt auf ihrem Antlitze, von welchem jeder Schatten von irdiſcher Leidenſchaft hin⸗ weggehaucht war. 3

Während der letzten Stunde, die Juſtus bei Evelyn zugebracht hatte, war Conſtance's Herz durch das Reini⸗ gungsfeuer der Leidenſchaft in das wahre Leben einge⸗ gangen. Ihr Auge ſtrahlte von dem verklärten Lichte, das nur aus der Höhe kommt; ihre Lippen lächelten ſo, wie ſie noch nie gelächelt hatten, denn es war das Lächeln eines Engels.

Haſt Du für mich gebetet? fragte er.

Ja, und ich bin erhört worden.... Doch Du

ich ſehe es Du haſt den Frieden nicht gefunden?

Nein, noch nicht aber bald... Evelyn hat mich ausgeſchlagen!

Ueber Conſtance's Lippen flog ein Laut, der unmög⸗ lich zu deuten war.Dir bleibt Gott Gott, Dein Gewiſſen und....

... Und Dul fiel er ein, indem er ſie mit ſeinen Armen umſchlang, ſie aufhob und ſo feſt an ſeine Bruſt preßte, wie der Tod ſeinen Raub an ſich drückt.

Um des Himmels willen, verliere Deine Seele nicht in dem Schmerze! Welchen Wahnſinn leſe ich in Deinen Blicken!...O wehe!l biſt Du es, der einſt zu den Füßen Deines Meiſters lag, der Ihm alles opferte?

Nein, ich bin es nicht: der heilige Jünger iſt abge⸗

Eine Nacht am Bullarſee.. 29