Teil eines Werkes 
Band 8, 3. Theil, 13.-18. Bändchen (1848)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Conſtance war aufgeſtanden und hinausgegangen. Gleich darauf wurde der Tiſch gedeckt und an das

feine Ende eine Flaſche und ein Glas neben die friſche

Butter und das friſche Brod geſetzt.

Dank für den vortrefflichen Fiſch, den Du nach Hauſe ſchickteſt, mein Lieber! ſagte Conſtance, indem ſie ihrem Manne die Schlüſſel reichte.Ich glaubte, er würde Dir heute Abend ſchmecken. Sowohl in dem Tone, als auch in dem Blicke lag Freundlichkeit.

Leonard erwiederte die Worte ſeiner Frau mit einem Kopfnicken voll dankbarer Zärtlichkeit; doch wollte ſeine Laune nicht in Ordnung kommen und die Flaſche an dem Tiſchende blieb unberührt..

Wollteſt Du heute nicht etwas?

Jetzt nicht mehr!

Conſtance antwortete nicht, aber ſie fühlte einen Stich in ihrem Herzen. Sie konnte Leonards kleine freund⸗ liche Augen nicht ſo betrübt ſehen, ohne eine Bewegung in ihrem Gewiſſen zu empfinden eine ernſte Bewegung erinnerte ſie an den Grund, auf welchen ſie gewagt hatte, ihre Ehe zu gründen.

Der Tiſch war abgedeckt.

Sieh hier.... paßt nicht die Schatulle? Er ſetzte ſie hin und begann nun vor dem niedergebrannten Feuer an dem kleinen Schemel zu ſcheuern und zu feilen. Kein einziger Zug in ſeinem Geſichte verrieth, daß er weiter an das Vorgefallene dachte; er konnte nur nicht wieder fröhlich werden.

Es war mir ſo, da Du nach Hauſe kamſt, als wäreſt