3„Ach, Du glaubſt, daß ich nie an etwas anders als an die Arbeit denke!. Aber hier iſt's ſo kalt; warte Du arme kleine! ich will Dir ein Feuer anmachen— Du erfrierſt mir ja ſonſt!“
„Ach, vergib mir! ſagte Conſtance mit leichtem Erröthen,„es wäre beſſer geweſen wenn ich vor Deiner Ankunft daran gedacht hätte.“
„Ja, das verlohnte ſich auch noch der Mühe, an ſolche Dinge für mich zu denken! Doch auf jeden Fall, vauhiß oder unnöthig, ſo ſchmeckt es dennoch ſchoͤn, wenn Du ſagſt: ich habe das für Dich gethan, oder ich wollte das für Dich thun.“
Er eilte hinaus, um Holz eintragen zu laſſen; Con⸗ ſtance aber lehnte ihre Stirn an die kalte Ofenkante und ſeufzte leiſe, ſeufzte darüber, daß dieſer Mann mit ſeiner ewigen, treuherzigen Güte ihr keinen Anlaß zum Leiden, ſondern nur zum Ueberdruß gab. Dieſes Letztere geſtand ſie gleichwohl nicht einmal ſich ſelbſt; denn da wäre ſie gezwungen geweſen, die Bedeutung dieſes Begriffes zu unterſuchen, und ſie war zu ſtrenge in ihren Grundſätzen, als daß ſie ihn hätte unerforſcht laſſen koͤnnen....
„Laß mich ſelbſt anzünden; Du bekommſt es in Dei⸗ nem Leben nicht in Brand, meine liebe Tona! ſagte Leo⸗ nard zu dem Mädchen, welche das Holz in den Ofen geſetzt hatte; und als Tona hinausgegangen war und das Feuer hell und klar flammte, da wendete er ſich an Con⸗ ſtance, welche inzwiſchen ihr Strickzeug hervorgeſucht hatte, und lud ſie zum Sttzen ein, nicht in einer eleganten Cau⸗ ſeuſe, aber doch in dem bequemſten Möbel, das im Hauſe zu finden war, in einem alten, unfoͤrmlich klumpigen, aber mit Pferdehaaren gepolſterten Rollſtuhl, den Leonard auf einer Auction in dem angränzenden Härade eingekauft und dann mit eigenen Händen vortrefflich polirt und mit grau⸗ braunem Corderoi überzogen hatte.
„Hier ſollſt Du ſitzen!... Ja, er iſt ein wenig rar, dieſer Stuhl: Du ſinkſt hinab wie in den weichſten Heuſchober!... und nun ſetzeſt Du Deine netten Füß⸗
len m
willſ
Farb Zeit zu n Sche Sche
komr arbei brau
weiß einer
ich
ſüßer
nicht
Con
auf ſchw daß
ten nicht doch


