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phenähnlichen Brautjungfern in ihren weißen Gace⸗ kleidern bilden eine paſſende Aufwartung... Doch entſchuldigen Sie, meine Damen! Die Pflicht ruft mich hinweg!“
Und der Marſchall war hinweggeweht.
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Vierzigſtes Kapitel.
Die feſtgeſetzte halbe Stunde war verfloſſen; alle Damen, welche Uhren beſaßen, hatten die Minuten ge⸗ nau gezählt.
„Sieh, Antonette, Frau Carleborg erhält ein Zei⸗ chen von unſerm Marſchall!... ſie kommt hieher! ... Ah, ich verſtehe! er will wohl erſt hier in dieſem Nebenzimmer die Mutter begrüßen!... Du ſitzeſt am nächſten an der Thür, lauſche recht aufmerkſam, ob Du nicht etwas hören kannſt!“
In demſelben Augenblicke ſchwebte die würdige Ge⸗ ſtalt der Frau Hedwig von Carleborg an den Plauder⸗ taſchen vorbei, und verſchwand in der erwähnten Thür, an welche Frau K—, vermuthlich, damit ihr ſteifer Beſatz ſich nicht an den ſeidenen Franſen der Majorin auf⸗ hängen möchte, ihren Stuhl ſo nahe wie möglich her⸗ an zog.
Ein gedämpftes und dennoch hörbares„Ach!“ er⸗ reichte ſogleich die Ohren der lauſchenden Damen, und dieſes einzige Wort verrieth ſo vielen bittern Schmerz, daß die Damen einander ganz gerührt anſahen. Dennoch konnte nichts ſie abhalten, noch ferner zu lauſchen.
„Sei ruhig, meine Mutter! ich bin viel, viel beſſer; doch war es nothwendig, daß wir uns erſt trafen!“
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