Teil eines Werkes 
Band 7, 2. Theil, 7.-12. Bändchen (1848)
Entstehung
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dunkle, ſchwarze Dämmerung Leben, Sonnenſchein, Kämpfe und Stürme in ihre Schatten hüllt.

Zu allem Glück für die Stimmung in dem hier verſammelten Kreiſe waren doch viele Hochzeitgäſte da, deren Reflexionen bei ganz andern Gegenſtänden ver⸗ weilten, und wir können den Inhalt dieſer Reflexionen theilweiſe gleich erfahren, wenn wir zu dieſen beiden aufgeputzten und in jeder Hinſicht prächtigen Damen treten, welche neben einander an einer von den in die kleinen Zimmer führenden Thüren Platz genommen ha⸗ ben. Dieſe Damen begrüßen wir als alte Bekannte; ſie ſind: die Majorin Minten und Frau K, oder die Repräſentantinnen dieſer Art von Damen, deren Be⸗ kanntſchaft man immer in Anſpruch nimmt, wenn man etwas erfahren will, das die Angelegenheiten anderer Leute betrifft, und denen man dennoch als Zeichen der Dankbarkeit für ihre wohlwollende Dienſtfertigkeit nur ſeine Verachtung ſchenkt.

Meine gnädigſte Freundin! ſagte Frau K, indem ſie an der Straußfeder in ihrem Kopfputze ſin⸗ gerte,wer hätte es ſich im verwichenen Herbſte den⸗ ken können, als wir unſer kleines Abenteuer hatten, daß wir uns kein halbes Jahr ſpäter bei der Hochzeit unſrer Heldin treffen würden?

Und, beſte Antonette, wer hätte es ſich denken können, daß die arme Frau Waller, welche zu dem damaligen Schmauſe jeden Biſſen zuſammenlieh, jetzt in Lindahl's großem Lokale Hochzeit anrichten kann? Ja, das koſtet etwas!

Natürlich beſteht der Schwiegerſohn die Hochzeit!

Der Schwiegerſohn? O, ich glaube kaum, daß der gute Mann ſolchen Ueberfluß 48 Geld hat! Aber weder der Schwiegerſohn, noch auch die Mutter beſteht die Hochzeit; die Simmerman, welche, wie Du weißt, bei Frau Waller aus⸗ und einläuft, hat es auigefangen, daß der Conſul Löwe, in deſſen Hauſe Conſtance eine lange Zeit geweſen iſt, die Koſten her⸗

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