Teil eines Werkes 
Band 7, 2. Theil, 7.-12. Bändchen (1848)
Entstehung
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einerlei ſein, was das häßliche Kind an hat... Um aber wieder auf Mamſell Waller zurückzukommen, ſo ſoll es unbeſchreiblich intereſſant ſein, zu erfahren, was ſie ſagte.

Sie ſagte ſo:Liebe Tante, ich gehe in der Dämmerung ein wenig aus!.

Sie wollte wohl nach Hauſe zur Mutter? Frau K's Miene aber gab das Zeugniß, daß ſie ſelbſt nicht an die Wahrheit ihrer Anmerkung glaubte.

Ich glaubte das wirklich auch, entgegnete die Majorin;da ich aber wegen der Anordnungen der Frau Waller ein wenig unruhig wurde, ſo ſagte ich, und noch dazu ziemlich dringend:Ach, liebe Conſtance! ſie iſt ſo gut geweſen, mich zu erſuchen, ich moͤchte ſie Du nennen geh' heute Abend nicht nach Hauſe; Deine Mutter kann ſich wohl ein paar Tage ohne Dich behelfen!

Nun?

Ich denke nicht nach Hauſe zu gehen, ant⸗ wortete ſie,ich habe nur ein kleines Geſchäft bei einer Bekannten, und bin in anderthalb oder höchſtens zwei Stunden wieder hier!

Ach, mein Gott, was wird das werden?

Du wirſt ſchon hören!... Ich bitte tauſend⸗ mal um Verzeihung, meine liebe, gnädige Frau K.! in unſerm eifrigen Geſpräche vergaß ich, daß wir ſelbſt nicht das vertrauliche Du anwenden!

Meine gnädigſte Frau Majorin, ich meines Theils habe nie wagen dürfen, ſo etwas zu proponiren was ich aber ſtets gewünſcht habe, das weiß ich ſelbſt am beſten.

Mir kommt es gewiß nicht zu, dergleichen vor⸗ zuſchlagen; doch wenn es erlaubt wäre, ſo geſtehe ich, daß es mir ein großes Agrement ſein würde. Ich weiß wirklich nicht, warum wir, ſo alte Bekannte, nicht ſchon längſ die ſteifen und langweiligen Frauentitel abgelegt haben!