Teil eines Werkes 
Band 7, 2. Theil, 7.-12. Bändchen (1848)
Entstehung
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mitten in dem entſcheidenden Augenblicke abbrechen zu müſſen, folgte Leonard dem Beiſpiele der Uebrigen.

Bei der Bewegung, die jetzt entſtand, winkte die Majorin ihrer Nachbarin, der Frau K, ſich einen andern Platz zu wählen, und nachdem die Damen ſich glücklich in einer Ecke zwiſchen dem Ofen und einem Schranke niedergelaſſen hatten, nahmen ſie das in Folge einer Menge von kleinen Umſtänden abgebrochene Ge⸗ ſpräch wieder auf.

Endlich hoffe ich, wir werden doch einen Augenblick ungeſtört bleiben! Darf ich nun erfahren, meine liebe, gnädige Majorin, was Sie als wahr verbürgen zu können meinen?

Sehen Sie, liebe Frau K, geſtern Nachmittag in der Dämmerung ſagte Conſtance zu mir, als ſie eben den Beſatz um die Capote meiner Eliſa genäht hatte (Sie ſind ſehr glücklich, Frau K, daß ſie keine Kinder haben, und alſo auch nicht wiſſen, welche ſchreck⸗ liche Mühe man hat, ſie immer heil, rein und ſauber zu halten!)

O, das kann beides ſein, glücklich und unglücklich,

wie man's nimmt! Ach, wie gerne hätte ich nicht einen

ſolchen kleinen, entzückenden Engel, wie Ihre Eliſa! Ach, wie ſüß ſie wohl ſein wird in ihrer halbblauen Capote!

O der Tauſend! Sie haben alſo ſchon gehört, daß 9 dem Dinge hellblauen echten Thibet gekauft habe?

Das hörte ich ſchon vor acht Tagen von Frau Traßlin, die verzweifelt iſt, daß ſie ihrer Marie kürzlich eine Capote von braunem Orleans gemacht hat; doch obgleich ich es nicht über mein Herz bringen konnte, der armen Louiſa Traßlin offen meine Meinung zu ſagen, ſo dachte ich doch bei mir ſelbſt, es könnte ganz

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