Teil eines Werkes 
Band 7, 2. Theil, 7.-12. Bändchen (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Frau K. hätte ſehr wohl die Aufklärung geben können, dieſer Umſtand ſchriebe ſich wahrſcheinlich da⸗ her, daß ſie erſt ſeit einigen Wochen eine der reichſten Frauen in der Stadt war; doch ſie begnügte ſich da⸗ mit, gleich der Majorin dieſen Zufall unbegreiflich zu finden, und hierauf gingen die Damen auf das Haupt⸗ thema ihrer Unterhaltung zurück.

Du ſollſt hören, meine beſte Antonette! Ich konnte ſie natürlicher Weiſe nicht zurückhalten, da ſie ihren Wunſch ſo beſtimmt ausſprach; um jedoch recht ſicher zu ſein Du verſtehſt! daß ſie nicht zu der Mutter nach Hauſe ging, ſo ſagte ich meiner alten Brita ein Wort in's Ohr und ſie folgte ihr von fern.

Nun kommt's ich bin wirklich neugierig!

Ich glaube, wenn ich mich nicht irre, Du wirſt es bald noch mehr werden! Wie geſagt, Brita folgte ihr von fern, und fand, daß ſie einige Nebengaſſen ein⸗ ſchlug, die ein junges Mädchen in der Dämmerung ge⸗ wiß nicht gern betritt, wenn ſie nicht eine Heldin iſt. Endlich blieb ſie auf dem öden Platze vor Palmens und Lindbergs Gärten ſtehen.

Ach, dort, wo Nicke Mattsſon wohnt! Ich ent⸗ ſinne mich, was Frau G. eben erzählte und Deiner

Worte, daß jetzt die Intrigue ſich ſchürzte!

Ja, wollen ſehen, ob ich ſo in meiner Thorheit ſagte! Nicke Mattsſon iſt, wie ich jetzt ſehe, eine ältere Bekanntſchaft, und ſie hatte dort nicht zum erſten Male ihre Zuſammenkünfte.

Mit dem guten Bruksverwalter traf ſie ja we⸗ nigſtens ganz zufällig zuſammen, und noch dazu will er ſie zu ſeiner Frau haben.

Sch, ſch, meine Beſte! wir haben es jetzt nicht mit dem guten Bruksverwalter, ſondern mit einer ganz andern Perſon zu thun.

Das war etwas anderes!

Das wollte ich auch meinen! Sie ging wie ge⸗ ſagt zu Nicke Mattsſon hinein; doch das geſchah nicht

geht ge entlang.

vernahn merkte noch kei ſah ſie Mantel ſehen w das Hat her geb. Fenſterl geöffnet.

Alles w

mein R A verwirrt