Teil eines Werkes 
Band 7, 2. Theil, 7.-12. Bändchen (1848)
Entstehung
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ſinnſt Du Dich nicht, daß ich vor mehren Monaten das Verſprechen erhielt, ich ſollte zum erſten Walzer den Vorzug haben, falls wir uns in dem gegenwärtigen Herbſt oder Winter in einer Tanzgeſellſchaft träfen?

Ich entſinne mich deſſen!

Aber das Verſprechen, welches ich erhalten habe, proteſtirte der Lieutenant mit der liebenwürdigſten Miene von der Welt,läßt ſich doch ſo leicht nicht rückgängig machen!

Warum denn nicht? fragte Conſtance kurz.

Warum? O, Du mein Gott, eine ſolche Frage muß eine Dame thun, ſonſt läßt ſie ſich nicht erklären! Wann gab wohl der Sieger freiwillig die eroberte Fahne zurück? Ich ſollte meinen, er wird ſie lieber mit Leib und Blut vertheidigen, als daß er ſie feige aus den Händen gibt!

Recht ſchön! entgegnete der Doctor.Wenn nun aber dieſer Sieger zufällig die Entdeckung machte, daß die Fahne durch einen Irrthum in ſeine Hände ge⸗ kommen wäre, ſo würden ihn wohl gewiſſe Ehrengeſetze verpflichten, fünf gerade ſein zu laſſen.

In Kriegszeiten weiß man nichts von Gerade und von Ungerade man kennt nur ſeine Feinde!

Das alles, ſiel Conſtanee ein,iſt ohne Wider⸗ rede recht naiv, und in jenen Zeiten, da ich noch mit Puppen ſpielte, wäre ich gewiß entzückt geweſen, einen Streit wie dieſen mit anzuhören, weil ich immer, da ich meine Puppen Balldamen agiren ließ, in der größten Verlegenheit war, welche Phraſen ich ihren Tänzern in den Mund legen ſollte; doch jetzt, wenn es den Herren beliebt die Kaltſinnige fuhr leicht mit dem Taſchen⸗ tuche über die roſigen Lippenglaube ich, wir reden von etwas Anderem!

Wenn ich einen Vorſchlag zur Güte machen dürfte, fiel Leonard ein, indem er ſich kühn vorbeugte, ſou... Er machte hier weislich eine Pauſe.

Nun, was häͤtten wir da zu erwarten? fragte

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