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gelaſſen vor, tanzte und zwitſcherte nicht mehr wie die Vogel in der Luft und ſchrieb an Evelyn entweder Ab⸗ handlungen ſo ernſt und trocken, daß Evelyn dabei gähnte, oder auch Briefchen ſo kurz und inhaltslos, daß Evelyn ſeufzte. Ihre frohe, friſche Stimme nahm zwar nichts Krankhaftes an, klang aber doch nicht mehr ſo jung, und erhielt ſogar bisweilen einen Zuſatz von har⸗ tem, rauhem unb kaltem Metallklang.
Jetzt war ungefähr ein Jahr ſeit der Zeit verfloſſen, da Frau Waller ſich in zee niedergelaſſen hatte. Schon in der erſten Woche eroberte Conſtance die Herzen eines jungen Kaufmannes und eines jungen Offtziers; doch obgleich dieſe beiden Männer vollkommene Cavaliere waren und der Kaufmann die beſten Ausſichten auf die Zukunft hatte, ſo blieb Conſtance ihnen abgeneigt, ob⸗ gleich ſie ſich dabei immer ſo benahm, daß es unſicher war, ob ſie nicht dereinſt im Laufe der Zeiten ein Fünk⸗ chen Hoffnung geben könnte. Seitdem aber die große Umwandlung in Conſtances Weſen eingetreten war, zeigte ſie beiden Anbetern eine ſo entſchiedene Kälte, daß dieſe gewiß eingeſehen haben würden, wie fruchtlos ihre Bemühungen waren, und die Bemühung aufge⸗ geben haben würden, ſich ſtets von Neuem zu bemühen, wenn nicht eben dieſe Kälte ihre eigene Waͤrme auf den höchſten Punkt getrieben hätte.
Mitten in dieſen verzweifelten Bekümmerniſſen wur⸗ den ſie jetzt von einer Einladung der Frau Waller über⸗ raſcht, und in der Entzückung that nun jeder ſich ſelbſt das heilige Gelübde, trotz jedes Hinderniſſes, jeder Widerwärtigkeit, eine Erklärung zu wagen.
Von den beiden andern Bewerbern ſagen wir für's erſte noch nichts; ſie ſind Reiſende in der Stadt, und die übrige Geſellſchaft wird daher genug über ſie zu ſagen wiſſen.
Conſtance bewegte ſich bei ihrem Eintritte in den Saal mit dieſer Grazie und Ungezwungenheit, die ge⸗ wiſſen weiblichen Weſen angeboren iſt, ſie mögen ſich


