Teil eines Werkes 
Band 7, 2. Theil, 7.-12. Bändchen (1848)
Entstehung
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Nein, es geht gar nicht an, daß ſie es nicht ein

wenig vorher erfährt, damit fie Zeit hat, ſich anzuziehen und etwas zu ſich ſelbſt zu kommen.... Doch hier, meine gute, beſte Simmermann, iſt das Geld: ich ver⸗ laſſe mich auf Sie tauſendmal mehr als auf mich elbſt! 4, Simmerman unterließ auch nicht, die hohen Hoffnungen zu rechtfertigen, welche man auf ihre werthe Perſönlichkeit geſetzt hatte. Der Braten konnte für ein Wunderwerk gelten, wenn man in Erwägung zieht, daß er nur halb bezahlt war, und die ganze Anordnung, wenn man auch hier die zuſammengeliehenen Reſourcen der Anordnerin in Erwägung zieht, wurde ein Non plus ultra von gelungenen Föten. Der Thee wurde beſonders belobt.Frau Schweſter! wo kaufen Sie Ihren Thee?Welche Art von Miſchung haben Sie gewöhnlich? waren Fragen, welche die Wirthin erröthend und lächelnd in den Wind zu ſchlagen ſucht, denn wie konnte ſie geſtehen, daß er aus Proben von wenigſtens zehn verſchiedenen Stellen beſtand?

Ehe jedoch der Theetriumph in die Feierlichkeit des Tages Leben zu ſetzen Gelegenheit hatte, mußte die werthe Frau einen hoͤchſt peinigenden und unangenehmen Augenblick ertragen, nämlich ungefähr eine Stunde vor der Ankunft der Gäſte; da ſie ihre nach Hauſe be⸗ rufene Tochter erwartete.

Das Lokal der Anordnungen beſtand aus zwei Zimmern, einem ziemlich großen Saale, in welchem man gewöhnlich arbeitete, und einem kleinen Gemache, dem gemeinſchaftlichen Arbeitszimmer der Mutter und Tochter. In dem feſtlich geſchmückten Saale ging die zärtliche Mutter gegen fünf Uhr auf und ab und ordnete die Theetaſſen und das Brod wenigſtens zum zehnten Male. Die dunkle Herbſtdämmerung war eingetreten, und zwei von den Lichtern der Bürgermeiſterin brannten ſchon in blank polirten meſſingenen Leuchtern, als ſich auf der Hausflur leichte Schritte vernehmen ließen.