Teil eines Werkes 
Band 7, 2. Theil, 7.-12. Bändchen (1848)
Entstehung
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kommen und wie klang es in den Nachbarshäuſern? man wunderte ſich wohl überall?

Ja, das mag Einer wohl wiſſen, daß ſie die Naſe in's Naſſe legen und ausfragen würden, ſo viel ſie er⸗ fahren konnten! Und hätte ich nicht bei der Poſtmeiſterin und der Apothekerin ſo gut geſtanden, wie ich's that, ſo wäre weder aus dem Einen noch aus dem Andern etwas geworden. Aber ich verſtehe mich darauf, mit den Frauen zu reden, und der iſt noch nicht geſchaffen, um auf Erden zu wandern, der ſich in die Quere ſetzen kann, wenn die Simmerman'ſche ordentlich loslegt... Sehen Sie hier die Leuchter der Poſtmeiſterin.. hier die Taſſen.. Theeloͤffel und die Zuckerzange oben drein! Und ein Pfund Käſe und eine Kappe braune Bohnen auf Loviſa's Schulgeld. Ich glaube faſt, ich habe meine Aufträge ausgerichtet! Und ſehen ſie hier von der Apo⸗ thekerin die Gläſer, die Präſentirteller und die Thee⸗ kanne und die Vanille und die Kardamomen und die eingemachten Himbeeren! Schicken Sie eine Andre, um das alles zuſammen zu ſchaffen! So viel aber will ich ſagen: die Apothekerin ließ ein Wort davon fallen, daß die Mamſell ſo gut ſein könnte, ihr eine neue Haube und einen neuen Kragen zur Kindtaufe bei Berglunds in der nächſten Woche apart zu nähen.

Zehn Hauben, liebe, vortreffliche Simmerman! Eine Frau wie die Simmerman giebt's in der ganzen Chriſtenheit nicht mehr, und daß Ihre Tochter frei gehen ſoll, ſo lange ich Schule halte, das ſchwöre ich!...

Nun aber wollen wir nachdenken, woher wir einen

Braten nehmen: ich muß einen Braten haben, und der darf nicht klein ſein; aber ich habe nicht mehr Geld, als ungefähr zu der Hälfte, denn die Schillinge ſollten unter ſo viele Hände vertheilt werden, daß ich nichts Großes bezahlen kann.. doch warte Sie, warte Sie, Madame Simmerman! gelingt uns nur unſ're Anrich⸗ tung, ſo daß die armen jungen Männer Gelegenheit