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noch einmal ſehen: doch bis dahin, und nach jener Zeit, und ſo lange die Tan reichen, und nach dem Ende der Tage, begegnen ſich unſere Gedanken.. Dank, geliebte Evelyn! Dank für jeden Augenblick voll ſeligen und reinen Genuſſes, den Du mir bereiteteſt. Vergiß es niemals, daß unſere ſchönſten Freuden in den Hütten der Armen Knos⸗ pen trieben, und daß die Ausübung der Menſchenliebe auf jeden Fall ein ſchönes Band zwiſchen uns bleibt! Lebe ruhig, Evelyn, lebe glücklich! Du kannſt es werden, denn Dein Herz iſt ſanft und geduldig, und dieſes Herz weiß, daß wir nicht hienieden ſind, um ſtets zu genießen, ſondern daß wir auf Erden unſer Kreuz tragen, um uns zu reinigen und auf die edleren Genüſſe eines andern Lebens vorzube⸗ reiten... Und noch ein Wort, ein für mich wichtiges Wort: verzeihe demjenigen, der Dein Herz der Liebe öff⸗ nete, ohne Dir mehr zu ſchenken, als die Erinnerung und die Hoffnung dort oben! Wenn Du unglücklich wirſt, Evelyn, ſo kann mein Gewiſſen niemals ruhig werden!“
„Ich kann nicht unglücklich werden, nachdem ich Dich geliebt habe: alle Deine Worte in dem Herzen zu ſam⸗ meln, ſie zu behalten, ſie zu wiederholen und ihnen zu ge⸗ horchen— ſieh, das iſt der Zweck meines Lebens! Habe ich ein Recht, zu klagen, da auch ich in meinem Kreiſe nach Kräften wirken kann?2“
„Habe Dank, habe Dank für dieſe Worte!... Und nun lebe wohl! Ich ſegne Dich! Von dieſem Augenblick an biſt Du mir eine geliebte Schweſter, der Schutzengel meines Lebens!“
„Lebe wohl, lebe wohl!“ lispelte Evelyn, indem ſie ihre Stirn darbot, die er leiſe berührte... Lebe wohl ... o, lebe wohl!“
Er war verſchwunden.
Ein Paar Augenblicke ſaß ſie aufrecht, den Blick auf den Ort gerichtet, wo er verſchwand; dann faltete ſie mit demuthsvoller Andacht die Hände, und, außer Stande, den wohlthätigen Strom der Thränen länger zu hemmen,


