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Band 5, 1. Theil, 1.-6. Bändchen (1848) Eine Nacht am Bullarsee. Band 5, 1. Theil, 1.-6. Bändchen
Entstehung
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von dem geprieſenen und weit berühmten Doctor Carleborg ſpäterhin Medizinalrath und Ritter von Carleborg Hülfe und Linderung erwarteten; bald wiederum verwandelte er ſich in einen großen und berühmten, in allen Ländern be⸗ kannten, von Orden und Ehrenzeichen überhäuſten Gelehrten.

So ſchmückte der Mutterſtolz alle Wege aus, die Juſtus wandern ſollte; es gab nur einen, vor welchem ſie zurückbebte, nämlich der geiſtliche. Frau Hedwig war ſelbſt von Herzen gottesfürchtig und unterhielt ſich mit ihren Soͤhnen eher zu viel als zu wenig über Gegenſtände der Religion; doch die Geiſtlichen liebte ſie nicht: ſie hatte in einer längſt verfloſſenen Zeit gegen ein Individuum Abnei⸗ gung gefaßt, eine Abneigung, die ſie ſpäterhin unbewußt auf den ganzen Stand übertragen hatle.

Als eben Frau Hedwig's Gedanken bei dem berühmten Gelehrten weilten, ſo ging die Küchenthür leiſe auf und Monika trat mit einem neugebackenen Roggenbrode in der Hand herein.

Sehen Sie, liebe Frau, wie geſegnet ſchön es ge⸗

rathen iſt!

Bei dieſen Worten wendete die noch immer ſchöne und edle Frau Hedwig ſich um zu der alten Monika; ihre Augen begegneten einander und lächelten es war das Zuſammentreffen zweier guten Seelen.

Gute Monika!

Das ſoll ihnen ſchmecken, meine ich, und die Pfann⸗ kuchen auch! O, das wird ein vortrefflicher Eßkober!... Soll ich auch den Kaffee bald aufſetzen?

Ja, thu' das! heute ſtehen ſie gewiß früh auf, und da es der Reiſetag iſt, ſo laß uns echten Kaffee kochen!

Echten Kaffee? Nein, ſieh, darauf laſſe ich mich nicht ein: die jungen Herren brauchen ihn nicht beſſer zu haben, als die gnädige Frau! Und wenn wir nun heute echten Kaffee tränken, ſo müßten wir hernach ein Paar Tage reine Kartoffeln und rothe Rüben trinken.

Nun gut, Monika; thue wie Du willſt!

Reinlich angenel ſchloß, Träum wenn it geringſt vielem ſelbſt in S

erwiede