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möge, die nur die Hälfte deiner Verdienſte hat. Es gieb nur Eine Lavinia!“
„Und gegen ſie biſt Du ſo ſchwach, daß ich Dich he von Herzen bedaure! Doch ſieh, dort haben wir den ka Grafen und auch das Frühſtück!“ be gu
2. ihr
Eben hatte es Zwölf geſchlagen. Es war Mitter⸗ 6 nacht. 2 In einem äußerſt dürftig möblirten Zimmer ſtand u
ein noch junges Frauenzimmer vor einem Faſſe und zog w.
Lichte.
Uum ihren Kopf hing ein kleines ehemals roſarothes, ſt ſchmutzig graues Tuch, unter welchem das Haar 1 Ordnung und Anmuth aufgewickelt war. Schmutzige
Struͤmpfe, niedergetretene, ehemals mit Kerlenſtickerei fe eerſehene Pantoffeln, ein ſchlecht genähtes Kleid und eine ſe zerriſſene ſeidene Schürze— alles zeigte an, daß man 8 ines von dieſen Weſen vor ſich hatte, die unter demn neberfluſſe und der Verfeinerung des Luxrus ſo fein ſind, h daß man ſie mit Zephiren vergleichen könnte, doch in ver⸗ 9 änderten Umſtänden, da ſie Muth und Seelenkraft ent⸗ n wickeln ſollten, in dieſen Zuſtand von Schläfrigkeit und 92 Nachläßigkeit verſinken, die ſie zu einem abſchreckenden d Beiſpiele für junge Hausmütter machen. 3 Ein ſolches Weib war jetzt Julia! 8 3 Dooch nicht nur ihr Anzug, ſondern auch ihre ganze 4 Umgebung zeugte, daß ſie Schritt für Schritt abwärts gegangen war. 1 Und auf den unterſten Punkt iſt wohl das Weib ge⸗ 3 kommen, wenn ſie nicht mehr das Bedürfniß kennt, der 4
Geſchöpfe zu warten, die ihr am nächſten an dem Herzen 4 ſi 3 b r
nd ſie arbeitete, warf Julia aftmals len Blick in die Ecke, woſelbſt ihre Ki der Wiege, die beiden andern i


