nſern ver⸗ 3 die
oche, d ich ndem
f der veiten auer⸗
daß
m er wor⸗ Höhe alte Spaß ſeiner idere, und
r. ſagte guten Lotta, Dir Jetter
laren
gieb dutter Jagen
wenig
ngel“
381
mit Blicken des zärtlichſten Vatergefühles— der Sohn war ſein Stolz, die Töchter ſein Entzücken. Er zupſte ſie in ihren kleinen ſeidenen Locken und flocht oft zu ſei⸗ nem innigſten Vergnügen die gelben Locken der Einen mit den ſchwarzen der Andern zuſammen und küßte Beide.
Lavinia betrachtete ihn und ihr Herz zitterte vor Rührung.
Dennoch ſchlich ein Seufzer von dem Herzen zu den Lippen, denn jetzt, wie ſo oft, warf ſie einen Blick zu⸗ rück auf die Zeit, in welcher Rudolf ſeinen ſchnell ver⸗ ſchwundenen Seligkeitstraum träumte, und ein leiſer Schauder durchdrang ſie, da ſie an Damals und Jetzt dachte. Doch ſie verbarg ihre ſchnelle Bewegung, denn ſie hatte nicht das Herz, mit dieſen Erinnerungen Lud⸗ wig's reine Freude zu ſtören.
„So, Kinderchen! theilt nun dieſe Zwieback, die Mutter in Ordnung gelegt hat, unter Hektor, Mars und Diana. Setzt Euch dort unter den Baum, ſo kommen ſie zu Euch... Du, alter Thor, haſt wohl ſchon Deine Ranzion bekommen, geh aber dennoch mit, Du alter Ehrenwächter und gieb Acht auf die jungen Damen!“
Mit freudigen und leichten Sprüngen eilten die Klei⸗ nen davon.
„Weißt Du, meine Lavinia, daß ich jetzt eben au etwas dachte, das gewiß ſehr vernünftig war.“
3„Wenn es mit ihnen— ſie deutete lächelnd auf die Kinder— in Verbindung ſteht, ſo zweifle ich daran, daß es ſo ganz beſonders vernünftig iſt!“
„Bald wirſt Du beſſer urtheilen. Ich dachte darau, daß ſo herzlich ich auch anfangs den Verluſt der Kleinen beweinte, welche die ſelige Charlotte mir hinterlaſſen hatte, es doch ganz gewiß ein großes Glück war, daß Gott ſie zu ſich nahm. Sie waren ſo häßlich, die armen Kleinen, daß vielleicht einmal, wenn ſie zu einem Vergleiche zwi⸗
4 ſchen ſich und dieſen beiden erwacht wären, ein Neid ſaraus entſtanden ſein könnte, der alle Geſchwiſterliehe⸗


