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dina neſte. Nun, die Muͤhe hätten ſie ſich ſparen können! Leiden Aber weißt Du, meine Geliebte, ich richte mir das ehe⸗ malige Kinderzimmer zu meinem Arbeitszimmer ein— te ſehen da brauche ich nicht unaufhörlich auf der Treppe zu lau⸗ Gegend fen. Dieſes Zimmer hat die allerbeſte Lage, denn es liegt 38 neben Deinem Kabinette. chweſter
9„Eben darum liegt es allzu nahe. Ich fürchte wirk⸗ 3 ihn lich, daß Du auf dieſe Weiſe allzu ſehr zerſtreut werden habe würdeſt, ſofern ich nicht lieber Dein Zimmer, deſſen zaft 2Ausſicht mir ſehr gefällt, zu meinem Arbeitskabinette haft ge⸗ wählte.“
1„In dieſem Falle will ich mir die Mühe des Um⸗ Pt mei⸗ ziehens erſparen!“ meinte Ludwig lächelnd.„Doch ſieh gt mir, dal ſie haben ſchon den Wagen gehört!... O, mein theures Roſenborg— unſer Roſenborg!“
„Ja, unſer Roſenborg!“ wiederholte Lavinia gerührt. „Weißt Du, warum ich in dieſem Augenblicke Gott am linnigſten dauke? Erſtlich weil Du dieſen entzückenden nur der Ort nicht von Deiner verſtorbenen Frau geerbt haſt, und heices. demnächſt weil Du mit einem ſo ſchönen Feingefühl alles det entfernt haſt, was an ſie erinnern könnte.“
3„Ach, wie ſehr verſtehe ich dieſe Deine Gefühle! fragte Doch ſieh, dort haben wir den Feldwebel und Frau Bruns⸗ berg! Sieh, wie froh die guten Seelen ausſehen!... dem be⸗ Nie hat ſich wohl die Zufriedenheit in zwei Geſichtern deutlicher ausgeſprochen.“... zu ge⸗„Ich nehme mir die Freiheit, begann Frau Bruns⸗ Neuver⸗ berg mit großer Feierlichkeit, als die Herrſchaft in den Saal gekommen und die gewöhnlichen Grüße zum Will⸗ kemmen erhalten hatte,„ich nehme mir die Fkeiheit zu ſagen, daß ich vollkommen überzeugt bin, der Herr Ritt⸗ reiſter und die gnädige Frau ſind in einer geſegneten Stunde gekommen: denn es hat ſich ſo zugetragen, daß der Feldwebel und ich, oder mein Stark, wie ich nun hlechtweg ſage, daß Stark und ich vor einem Augenblicke nun ſo komm doch, mein lieber Stark, und ennfange Carlen. Ein Jahr. 2 3


