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deter Narr, daß ich ſo etwas denken kann. Da hätteſt 1 Du ja ſchon lange, faſt eben ſo lange wie ich von glei⸗ Begei⸗ chem Gefühle gebrannt!“
geben, 71
ungen,„Es war unſer Schickſal,“ entgegnete ſie lächelnd, angſt.„es war unſre Strafe, der wir uns mit Geduld unter⸗ arf!“ ſ werfen müſſen. Aber, Ludwig, es iſt die Wahrheit, daß Lud⸗ ich eiferfüchtig geweſen bin; und daß Du mich nun in g zu der letztern Zeit immer gleich gefunden haſt, das rührt von dem Beſuche her, welchen ich vor Deiner Rückkehr aus. bei Frau— Rehnman abſtattete, ohne mir die geringſte ver⸗ Aufklärung zu geben, hatten ihre freundlichen Worxte einen dennoch die Kraft, alle meine Bekümmerniſſe zu heben. Dei⸗ Doch heute, da die Rede dayon iſt, Anſer Schickſal auf
ewig zu vereinigen, heute mußt Du mir die Art dieſer je ge⸗ Verbindung erklären, welche— das kannſt Du nicht
ier iſt läugnen— auch noch nach der unſrigen fortgedauert hat.“ ruhe„Sie ſoll guch fortdauern, ſo lange ich lebe, meine r mit theure, geliebté, ſüße Lavinia l.
Dich,„Ludwig! was ſagſt Du?“
t und„Ich ſage: wenn es nicht eine ſo unbegreifliche und h für vollkommen unerwartete Vergrößerung meines Glückes ne die wäre, zu vernehmen, daß auch Du die Marter empfun⸗ ch bin den haſt, welche ich empfand, ſo würde ich Dir ſo ernſt⸗
haſte Vorwürfe mähen, daß Du Dir ewas ſo Ungereim⸗ tes und Närriſches von mir haſt denken können: ich ſollte mir beinahe unter Deinen Augen eine Maitreſſe halten! und nicht einmal genug damit: ich würde ja gllen An⸗ eeſentenacchen auf Ehre entſagt haben, wenn ich im Stande
weißt,
hrung geweſen wäre, Dich, meine Gattin, zu erſuchen, ſe
zu grüßen, und Dir darauf zu geſtatten, ihr einen Platz in Deinem Wagen anzubieten. Ach, wo hatteſt Du denn damals Deine gewöhnliche Scharffinnigkeit?“
„Wo?— ich weiß nicht. Alſo iſt es denn bei ott
krank rittens
—
Auge wahr, Ludwig...2 Doch ich leſe in Deinen Augen, 2 von daß ich eine große Närrin geweſen bin: Du hätteſt nim⸗ chehen
mermehr ſo gegen das arme Mädchen handeln können, gebila*


