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nlich,“„Eben wegen dieſer Geſinnungen urtheile ich ſtreng, ſuchte. ſowohl aus dem einen als auch aus dem andern Geſichts⸗ uld zu punkte; denn iſt die Untreue das ſchwärzeſte von allen ſelbſt Verbrechen, ſo folgt unmittelbar nach derſelben ohne etwas Zweifel das, wenn man aus ungegründetem Verdacht, Schein faſt ohne alle Urſache, ſeine Gattin eines ſolchen. Verbre⸗ agegen chens zu zeihen und deswegen anzutaſten im Stande iſt.“
lligkeit„Kann man aber wohl behaupten, daß ich von dem
rigung Augenblicke an, da ich Dein Billet auf Adrian's Schreib⸗
ſt auf.“ tiſch fand, meiner Sinne mächtig war? Du mußt aus
t einer meiner Rede verſtanden haben, daß ich es nicht war; 4 und ſchon die Hälfte der wahnſinnigen und unnatürlichen
ber ich Nartern, die ich von dem Augenblicke, da Du mich ver⸗ Deine ließeſt, bis zu dem, da ich Dich rein wie einen Engel eine ſo fand, wäre hinlänglich, das Verbrechen zu verſöhnen, i Tage welches ich nimmermehr hätte begehen können, wenn unſre em an⸗ Che etwas anderes geweſen wäre, als eine bloße Ceremonie.“ e wohl„Sage das nicht— Du wußteſt, daß ſie mir als zu ver⸗ ganz heilig galt.“
„Ja, bis zu einer gewiſſen Zeit; doch geſtehe auch, berei⸗ daß unſer Verhältniß und das Uebereinkommen, welches arüber, wir an unſerm Hochzeitsabende trafen, einer weniger edlen tspunkt Frau, als Du biſt, erlauben könnten, ihre Pläne weiter t einer auszudehnen, als bis zum fünfundzwanzigſten September... Abſcheu doch laß uns davon nicht weiter reden! Sage mir lieber,
ten!“ theure Lavinia, ob es außer der eigentlichen Untreue ein erhiel⸗ Verbrechen gibt, das ſich nicht verſöhnen läßt!“ 4 un den„Darüber habe ich noch nicht nachgedacht, bin alſo⸗
anwan⸗ auch noch nicht im Stande mich darüber zu äußern,“ t, um antwortete ſie ausweichend.„Statt deſſen aber habe ich er mich gedacht, daß der Mann, welcher einmal ohne Anlaß von en, ſo Seiten der Frau vor Eiferſucht gebrannt und getobt hat,
leicht in den unſchuldigſten Worten, die ſie mit An⸗ g, der dern wechſelt, ſolchen Anlaß finden wird. Wo zu dieſem
ecllichen Uebel Anlagen vorhangen ſind, dort vergeht eelleicht ſelten.“*
„Es gibt kein Uebel, gegen welches nicht auch Arz⸗


