Es war bekannt, daß ſeine erſte Ehe nicht glücklit ſenwän geweſen war, weil ſie weder glücklich noch ungluͤcklif ſchenden geweſen war; doch hoffte Lavinia das Beſte, und war, A dieſes t ſie ihr Wort gab, entſchloſſen, die übernommenen Pflich in wele ten nach ihrem beſten Vermögen zu erfüllen. Aber birgt, näher die Zeit rückte, in welcher dieſe Pflichten erfü Stunde werden ſollten, um ſo mehr ſchauderte ſie und fühlte ſtt zurückgeſtoßen von der kalten Artigkeit, der beſtimmitman g Gleichgültigkeit in Ludwig's Weſen. Zwar fehlte iſo ausd außere Aufmerkſamkeit keinesweges; aber es war eine todt La Aufmerkſamkeit; und nie fiel es ihr ein, daß ſein Betrag Deine vielleicht größtentheils in ihrem eigenen ſeinen Grund hatt
Inzwiſchen war der Schritt einmal gethan und.„2 winia, welche ein allzu leicht verletztes Gefühl für da„J Urtheil der Welt„beſaß, hatte keine Kraft oder keinDu das
Willen ihn wieder rückgängig zu machen. Sie ſagte Eine Ge ſich beſtändig vor, daß es erträglicher werden würde, wemoch ärg ſie ihn erſt näher kennen lernte. So kam endlicheiͤdaß ſein Hochzeitabend herbei, welcher aber, wie wir geſehen habtpon aller das Spiel veränderte. Und nun, mit einer Scheidun„G. vor Augen, fühlten ſie ſich wenigſtens im Anfange michämten freier und natürlicher in ihrem neuen Verhältniſſe zu ſigeſtern 2 ander, als der Fall geweſen ſein würde bei der Gewißhganz übe
einer unauflösbaren Vereinigung. neiner w nermehr — reiwillig aß... Sechstes Kapitel. 52. f 3 zeiß, da „Dieſe Gegend muß im Sommer göttlich ſein, häre har ſie ſogar im Herbſte ſo viele Reize haben kann!“ ſaßeit geſan Lavinia und beugte ſich ſo weit ſie konnte aus dem Waßg„Un heraus, um ſich recht umſehen zu können. Lahrheit
„Es wurde mich ſehr freuen, wenn Du das meinte denn ich kenne keinen Punft auf Erden, den ich diß voorziehe. Dieſe mit Fichten und Tannen bekleideten F


