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Fünkche mein theurer Bruder! Ein Mann, welcher liebt und von
u biſt z ſeiner Frau herzlich wieder geliebt wird, darf weiter Nie⸗ mand neben ſich haben, durch den ſeine Gefühle abgelei⸗ tet werden können. Das Band muß ein vollkommen gan⸗
nſt bereug zes ſein.“
ckend; abt„Vielleicht haſt Du nicht ſo ganz Unrecht, Lavinia;
d, und W obgleich ſich ſowohl mein Herz, als auch meine Vernunft
e Dir nit dagegen empört... Doch ich hore Deinen Mann kom⸗
rurſacht m men! Ich hochachte ihn, und glaube, wenn er den reinen
nüſſen; de und wohlthätigen Einfluß der Anwefenheit einer geliebten
klichen Lich und liebenden Gattin erſt recht ſchätzen lernt, ſo wird er
en reden.“ ganz anders werden.“
es, daß 1 Lavinia empfand einen Stich in ihrem Herzen; doch
ler Liebe u brauchte ſie keine Antwort zu ertheilen; denn in dieſem
perfen wil Augenblick trat der Rittmeiſter und gleich darauf Ju⸗
Julia m lia ein.
n, ſo iſt Der Wagen fuhr vor, und einige Minuten ſpäter
kendes Ki flog er mit den Neuvermählten davon.
mir ſo im
in ich wil—
mit Verſt
Deinem 5..
Hunnem 2 Fünftes Kapitel.
ſie herrlt
n ſie Mu Lavinia hatte noch nicht volle ſechzehn Jahre alt die ſie ihre Gzärtlichſte, die vortrefflichſte Mutter verloren, eine Mut⸗
ter, die ſie mit ihrer ganzen reichen Seele anbetete und vollkomnverehrte, eine Mutter, welche mit ſicherer und ſanſter „des hat Hand ihre erſte Jugend geleitet, ihren Verſtand gebildet 3 hen Dir und ſie ſchon früh ſo zu bilden geſucht hatte, daß ſie, zeſen, die wenn Widerwärtigkeiten und Bekümmerniſſe auf ſie ein⸗ 32— drängen, nicht die Stütze verlieren möchte, welche ſie in ſich ſelbſt beſaß. en nicht Die Trauer über dieſen bittern und unerſättlichen einem erluft wirkte ſtarf auf Lavinia's tiefes und gefühlvolles deßt abeser. Ihr Vater war ſchon fruher geſtorben, und verſchwuder Einzige, der ihr nun noch auf Erden zu lieben übrig
iden zu t


