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Ein Jahr : Novelle ; fünf Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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mir nun in der Abſchiedsſtunde, nun⸗ da kein Fünkche mein tl von Neid in meinen Worten liegen kann: Du biſt z ſeiner

ſchwach gegen Julia!“ mand „Zu ſchwach?“ tet wer „Ja, und ich fürchte, Du wirſt es dereinſt bereug zes ſeirn Sie iſt gut, liebenswürdig, ja bisweilen entzückend; abf„2 8 ſie iſt ein entzückendes, ein muthwilliges Kind, und M obgleich les haſt Du Dir ſelbſt zu danken, wenn ſie Dir nit dagegen immer gleich liebenswürdig erſcheint. Es verurſacht u men! 2 einen bittern Schmerz, Dir dieſes ſagen zu müſſen; de und wo koſtete es mir auch einen Theil Deiner brüderlichen Lic und liet ſo muß ich dennoch in dieſem Augenblicke offen reden.“ ganz an „Und mich, meine Lavinia, ſchmerzt es, daß 1 La in dieſem Augenblicke, da mein Herz ſo voller Liebe u braucht Bekümmerniß iſt, in daſſelbe eine Qual werſen wil Augenb 8 die mir fremd iſt. Warum kannſt Du meine Julia u lia ein. lieben? Mag ſie ein muthwilliges Kind ſein, ſo iſt D dennoch, wie Du ſelbſt ſagſt, ein entzückendes Ki flog er Und glaube mir, ſie iſt ſo gut, ſo weich, mir ſo im ergeben, daß ich ſie mit Verſtand leite wohin ich wil 4„Nun ſo gebe denn Gott, daß Du ſie mit Verſti leiteſt, und gebe Gott, daß ſie ſich ſtets Deinem 8d und warmen Herzen, Deinem Glauben und Deinem I trauen würdig zeige! Vielleicht entwickelt ſie herrli bis jetzt noch ungeborne Eigenſchaften wenn ſie Mu La wird und noch ein Weſen erhält, welchem ſie ihre zärtlichſ und ihre Sorge mittheilen kann.“ ſter, die „Ja ohne Zweifel wird ſie verehrte werden. Ach, Lavinia, Du mußt ſie lieben and il mehr denn einmal verletzt, wenn ich zwiſchen Dir und ſie ihr Kaͤlte ſah, Kalte zwiſchen den beiden Weſen, die wenn 2 ſo nahe am Herzen liegen, daß ich mit beiden zu gezwungen bin!“ Ja, Rudolf, dieſe

dann noch vollkomm ; es hat

Augenblicke waren nicht nicht glücklich, und waren in der Zukunſt Deinem lichen Glücke gewiß ſchädlich geworden. Jetzt gb dieſe leichten Wolken von deinem Himmel verſchwußt