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Ein Jahr : Novelle ; fünf Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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ſtück einga„Ich glaube kaum“ fiel die junge Frau ein, indem ſie ihrem Manne einen lächelnden Blick zuwarf,„daß es für Hausmütter paſſend iſt, an dieſem Feſte ihr Haus im Sagl allein zu verlaſſen. Reiſen wir nicht Alle, ſo reiſet Rudolf un Niemand!“. len. Well Alſo nicht eher als zum Frühlinge 2“, ſagte Rudolf d heutigz und. fckhrte ſeine Schweſter an das Fenſter, da man in dieſem Augenblick vom Tiſche aufſtand. ndung ah Der Rittmeiſter ging hinaus um den Befehl zu er⸗ zatte! S theilen vorzufahren, und Julia verließ ebenfalls das ittern, di Jimmer um ihrem Manne Gelegenheit zu geben, ein Paar für welch Worte mit Lavinia allein zu ſprechen. zu leide„Theure, geliebte Schweſter!“ ſagte Rudolf innigſt elten, oh bewegt, Dich begleiten heute nicht die warmen Segens⸗ lte ſie ſi wünſche einer zärtlichen Mutter, eines liebenden Vaters; ach eigen aber wenigſtens eines Bruders beſte Wünſche und heiligſte

allein leb Gebete nimmſt Du mit! O, meine Lavinia! kann ich ches Glut ruhig ſein 214 1 1 nibar ſei„Das kannſt Du, mein guter, mein theurer Rudolf! n des R wie auch meine Ehe ausfällt, ſo war ſie ja meine eigene Hauſe freie Wahl, und mit einem Manne wie Ludwig, einem ten Kraft Manne von ſo ſtrengem Ehrgefühl, ſo feſtem und männ⸗ fterin ſelichem Charakter muß eine Frau hoffen können gut zu ſo wi leben.“ dae e ,V 2 eben u„O, das iſt allzu wenig!“ rief Rudolf aus.„Ich der Wkann nicht zufrieden ſein mit dieſem Looſe für Dich, da welche ich ſelbſt ſo glücklich bin.“—— rig ließen„Und ich, mein Rudolf„ glaube mindeſtens eben ſo indem gute Bürgſchaft für mein Glück zu haben, wie Du für 4 ſetzte das Deinige. Gebe Gott— ich ſage dies aus dem In⸗ Sie merſten meiner Seele!— daß Du nie unglücklicher wer⸗ 3 eſt als ich!“ u wir 68„O, wenn Du ſo redeſt, ſo muß ich wohl glauben, laß Dein Glück größer iſt, als Du eingeſtehen willſt. abende a brauche ich nicht länger für Dich zu fürchten. alten, Lavinia's Blick ſuchte mit Zärtlichkeit den des ſo annig liebenden Bruders.„Rudolf,“ ſagte ſie,„glauhe

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