kurze Zeit! Wir reiſen, ſobald wir das Frühſtück einge nommen haben.“ fi
„Ich werde in Ordnung ſein!“
Eine Stunde ſpäter zeigte ſich Laviniag im Sagl allein ſo friſch, anmuthig und liebenswürdig, daß Rudolf un Nieman Julia kaum ein Auge von ihr verwenden konnten. Welt„A ein Unterſchied zwiſchen ihrem geſtrigen und heutigt und fitt Ausſehen!. dieſem 1 Wie hätte aber auch ein Menſch die Wendung ah De nen können, die ihr Schickſal genommen hatte! G theilen brauchte nicht länger vor unſeliger Jurcht zu zittern, de Zimmer ſie gezwungen ſein ſollte, von einem Manne, für welche Worte ihr Herz vollkommen kalt war, Liebloſungen zu leide 7
ja zu erwiedern. Sie ſollte als ſeine Gattin gelten, ohl bewegt, wünſche
4 es eigentlich zu ſein— nach einem Jahre ſollte ſie ſi ſein— frei und unabhängig ihren Wohnort nach eigeng aber wer Gefallen wählen, ungetadelt von der Welt allein leh Gebete dürfen. O welch ein Glück, welch ein unendliches Gluf ruhig ſe⸗ Aber für dieſes Glück wollte ſie auch dankbar ſcca„N ein Jahr lang wollte ſie den Zwillingstöchtern des Ri wie auch meiſters die zaͤrtlichſte Mutter, in ſeinem Hauſe Mean Wo ordentlichſte Hausmutter und ſo viel in ihren Kräff manne ſtand ihm ſelbſt eine angenehme Geſellſchafterin ſ lichem C Doch wenn das Gerücht die Wahrheit redete, ſo wü leben.“ er den geſellſchaftlichen Talenten ſeiner Frau eben m„ wiel zumuthen. Wie man ſagte, ſo füllten der W kann nich die Jagd, die Hunde die Zeit vollkommen, welche ſich ſelbſt Dienſt und die Oberaufſicht über das Gut übrig ließen An „Im nächſten Frühlinge,“ ſagte Ludwig, indem gute Bür nach der Dankſagung das Glas auf den Tiſch ſetzte, ns, Dein warten wir unſere Freunde auf Roſenborg.“ „Vorher,“ entgegnete Rudolf,„erwarten wir G zu Weihnachten bei uns“ „Nicht ſo bald, mein liebſter Schwager: meine id nen Töchter dürfen mich an dem Weihnachtsabende u vermiſſen. Doch will ich Lavinia nicht abhalten, ſie es wünſchen ſollte...“ anig liel
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