Frau mit aller möglichen Würde und kehrte höchſt u den in den Saal zurück. Natürlich hörte ſie nicht, daß Jungfer Beate mun melte:„Wäre hier kein Sicherer, auf den man ſich ven laſſen könnte, ſo bekäme hier wohl kein Menſch ein 2 Biſſen Speiſe zu ſchmecken!“ freuet
wig, i
— bewegte
Rudolf klopfte dreimal an die Thür der Neuve n.
mählten.— ſagte S „Lavinia fuhr auf aus dem leichten Morgenſchlun 1n
mer. Sie lag mit dem Geſicht nach der Seite gewendz ſeine ann a
an welcher der Sofa ſtand; ihr erſter Blick fiel dahz kan auf dieſen. Doch beinahe hätte ſie vor Schrecken la Deine aufgeſchrien— der Sofa war leer. liebe L. „Großer Gott!“ ſagte ſie halblaut,„er iſt gereis„8 der verabſcheuungswürdige Menſch hat mich zum Hoh in dem und Spott hier gelaſſen!“ S „Beurtheile mich beſſer!“ antwortete eine Stimn chen, ganz in ihrer Nähe. reiches „Erröthend ſah Lavinia ſich um. auf der „ Ihr Gemahl hatte ſich ganz zur Reiſe umgekle auf die äußerſte Kante des Paradebettes geworfen. Mein Gott, beſter Ludwig! vergieb, vergieb!“ „Genire Dich nicht!“ entgegnete der Rittmeiſter n bewundernswürdiger Gleichgültigkeit.„Die Verzeiht eines ſo verabſcheuungswürdigen Menſchen bedeutet 4 ger als nichts; da jedoch die Abſicht eben die war, und Spott zu vermeiden, ſo dürfte wohl auch dieſer nicht die Wahrheit ausplaudern.“ 3
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hörte, erkenne
Neues Klopfen an die Thür.
„Es iſt bald Mittag, meine Herrſchaften!“
„Oho, guten Morgen!“ rief der Rittmeiſter, ſich ganz ordentlich ſtellte, als erwachte er erſt in di Augenblicke.„Ich bin ſogleich zu Deinen Dienſten ber Bruder!“* „Wie be
ſindeſt Du Dich, mein liebes Schweſterchen


