31
„Ach, wie kann ich anders, wenn Du eine ſo ent⸗ zückend liebenswürdige Miene aufſetzeſt? O Julia, ich muß allzu ſchwach ſein, denn wahrhaftig, ich weiß nicht, ab wenn Du mehr als einen einzigen Fehler haſt.“ es Eigen⸗ Einen Fehler?— Das iſt ſchon zu viel; doch was ven, wen für einer könnte das ſein?“ elche nich„Daß Du, meine Geliebte, mich in einem Augen⸗ zu Gaſt blick vergeſſen läßt, wenn ich einen entdeckt hätte.“
g werdent Es war ein weiblich ſchöner und einnehmender Blick, t rauben den Julia jetzt ihrem Gatten ſchenkte.„Ich verſtehe, Rudolſ; und ich verdiente nicht den kleinſten Theil Deiner lrklich ſehn Liebe, wenn ich es nicht ſo einzurichten ſuchte, daß Du ebenfall Dich nie mehr des Fehlers entſänneſt, der Dir eben vor⸗ dieſer ven ſchwebte.“
was un Rudolf drückte ſeiner jungen Gattin einen herzlichen hat alls Kuß auf die Stirn, und verließ ſie darauf mit zögernden Blicken. hſelbſt 4 B S aar Malz Bein
lf? Him⸗ ng, wenn
wenn ich
ll wie eine kleine Lichtelfe war Julia auf den ie hatte ſie ſich ſo ſchnell und dabei doch ſo zier⸗
nen..
zt vollkon lich gekleidet. Eine halbe Stunde war kaum vergangen, ſo f der Ritt ſtand e ſchon im Speiſeſaale und fand, daß der Tiſch
daß mein wirklich eineordnenden Blickes bedurfte. Und da ſie t hat.“ einmal in der Fahrt war mit ihren hausmütterlichen Ge⸗ nit ſagen ſchälten, ſo ging ſie ſogar hinaus in die Küche, um nach⸗ n, daß ichuhören, ob Jungfer Beate die gegebenen Befehle genau
s wie ein efolgt hätte. „S ja, ich habe es ſo gemacht, wie es ſein muß, gaͤbe, daßttwortete dieſe mit einer Miene, welche anzeigte, daß n müßteſtae Frau hier ſehr wenig zu ſagen hatte;„und es dient unen, das gar nichts, daß die gnädige Frau hier ſteht und ſich te. Nein, Kücheufeuer verbrennt!“— Worte, die man recht Du anat uüverf Ben könnte mit:„Es dient zu gar nichts, daß das zu andige Frau hier im Wege ſieht und uns bei der 3 ich, deß rbeit hinderlich iſt.“* wie Du 9 nein, Beate, ich weiß, daß ich mich auf Dich mich ſelbſt verlaſſen kann!“ antwortete die junge.
ie a eranfl nger auf


