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Viertes Kapitel.
Die Uhr ſchlug am folgenden Morgen acht, als der tan Protokolls⸗Secretair ſeine junge Frau mit einem Kuße htigkeit auf die blühende Wange weckte, und noch im Schlafe e Hohn ſtreckte ſie ihm ihre Arme entgegen.— „Guten Morgen, geliebter Rudolf! Ach, wie früh herdruß biſt Du immer auf— und ich dagegen verſchlafe mich derung immer! Aber, in Gottes Namen! ſie ſind wohl nicht ohne an die Abſchied gereist? Es kommt mir im ganzen Hauſe ſo ſtill vor.“ 3 4 efühlen„Beunruhige Dich nicht, mein Engel! ſie ſchlafen daran eben ſo gut wie Du. Ich dachte es mir vorher, daß eh eine der Aufbruch nicht ſo früh vor ſich gehen würde.“ otthard„Und dabei ſetzeſt Du eine Miene auf, als glaubteſt
deren
ſeiner n 4 dB. em — ried erde eſchweige denn e vas mehr?“ ſchmerz zufrieden werden, geſchweige denn etwas mehr
„Ich weiß nicht, geliebte Julia! da ich aber geſtern ei Dir 4 Ich ſprach einige herzliche ₰ 3
h nach Worte mit ihm. Und trotz ſeines gewöhnlich ſo ver⸗
3 ein lir die Verſicherung gab, ich könnte für Lavinia’s Zu⸗ „ hne Unruhe ſein, und ſeinen Worten, die das e nicht ge der Wahrheit trugen, vollen Glauben beimeſſen.“ r Tod„Und welche waren denn ſeine Worte, mein Ge⸗
„ 1 Kräfte„Nudolf, ſagte er,„ſei überzeugt, daß ich den fa— Nerth Deiner Schweſter zu ſchätzen weiß, und daß es n vorzüglichſtes Bemühen ſein wird, die Achtung und f und erzliche Wohlwollen beizubehalten, welches ſie, wie
hoffe, ſchon für mich hegt.“ „Achtung und Wohlwollen?“ wiederholte Julia ver⸗


