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zurück zu eilen und recht gründlich den Rittmeiſter zu beſchauen, deſſen Wagen jetzt vor dem Hauſe anhielt. ¹ „Wirklich,— er iſt heute recht gentil! Volle Uniſorm — ſie ſteht ihm ſehr gut... Nun, kein Menſch kann ſagen, daß er nicht ein Mann iſt, der ſich zu tragen ver⸗ ſteht; vielleicht verſteht er es nur ein wenig zu gut... doch da ſehe man nur: ich glaube gar, er hat dem Tage zu Ehren ein Sonnenſcheinlächeln aufgeſetzt!... Welch ein Gruß: ordentlich ein Stück von Herzlichkeit mit da⸗ bei... O, höchſt aimabel, mein Herr! Nur Schade, daß es vielleicht etwas ſpät iſt, ſich der Gunſt einer Schwägerin zu recommendiren, die man bis jetzt allzu ſehr vernachläſſigt hat... Ach, welch ein prächtiger, welch ein göttlicher Wagen! Es iſt ſchlimm, daß Rudolf nicht reich genug iſt, ſich Cquipage zu halten... Nun, er iſt doch tauſendmal liebenswürdiger ohne, als der Ritt⸗ meiſter mit Pferden und Wagen... Aber was macht Rudolf, daß er nicht kommt und mich holt? Ich gehe beſtimmt nicht hinab, ehe er...
„Julchen, Julchen 1“ rief Rudolf unten.
Keine Antwort; Julia hörte nicht.
„Komm herab, mein Engel! Lavinia iſt in Ordnung.“
Unmöglich! der Engel hatte ſich's in den Kopf ge⸗ ſetzt, dem Rittmeiſter zu zeigen, daß nicht alle Ehefrauen ſich regieren und befehlen ließen.
Nun aber kam Rudolf die Treppe nahm augenblicklich die Eigenſinnige auf den trug ſie in den Saal hinab.
Hier ſtand der pon Julia ſo ſehr gehechelte Bräuti⸗ gam, der Rittmei Ludwig von C ſtöld, ein Mann von noch nicht d Jahren, aber ſo ernſtem Aeußern, daß man hätte glällben können, er hätte eutweder nie einen Jugendfrühling erlebt oder auch delſelben ſehr früh Seine männlich ſchönen Zuge zeigten
herauf, geflogen, Arm und
verblühen geſehen.
gleichwohl in dieſem Augenblicke etwas zu gleicher Zeit
Anmuthiges und Herzlich die ſtrahlenden Augen ein
es, und wenn man auch nicht es frohen und glücklichen Bräue⸗


