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Ein Jahr : Novelle ; fünf Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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it hätte. Denke Dir nur eine ſo ange⸗ zur ſſation, wenn unſer Lielhaber zu ſeiner ge⸗ beſ Vormittagsaufwartung ankor... Guten

3 nehme C wöhnliche

Morgen, beſte Lavinia!.Guten Mn guter Lud⸗ wig 1...Ich hoffe, Du haſt gut geſchlafen 2.... Sehr ſag 3 gut!... Befiehlſt Du, daß wir heute Vormittag ein ſte 3 wenig promeniren?... Nein, ich danke! oder:Ja, do ich danke!.. O, das iſt ja zum Entzücken! Aber fährt zu 4 es nicht auf der Straße? Ja, in der That! Nun, ein ich ſterbe vor Neugierde, den Rittmeiſter als Bräutigam be und Lnvinia als Braut zu ſehen. Ich habe nicht die da CEhre haben dürfen, ſie zu beſuchen, ſeitdem ſie begann S ſich zu kleiden... Aber was ſehe ich? iſt er verruͤckt? ſe Mein Gott, vier ſchwarze Pferde! O, ein ganz voll⸗ w kommner Begräbnißſtaat! ni Du biſt zu kindiſch, mein Engel: das ſind ja die iſ allerſtattlichſten und ſtolzeſten Wagenpferde, die man ſehen m kann ſeine eigenen, die er von Roſenborg hat kommen N laſſen, um die junge Herrſcherin dorthin zu führen. 8 b

Ja um dort zu ſitzen und gleich ihrer Vorgängerin

vor Laugerweile zu ſterben. Still, geliebte Julia, wie kannſt Du ſo reden! Ich muß hinab und nachhören, ob Schweſter Lavinia in Ord⸗ 4

nung iſt der Wagen hält gleich an. ſ Rudolf! wie?... warte! Du wirſt doch wohl f uichht meinen Shawl, meine Ueberſchuhe und meinen Man⸗-

tel hier laſſen? Nimm alles mit hinab in den Saal, ſo kann er ja ſehen, dieſer artige Bräutigam, wie ein Eh e⸗

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mann ſich betragen muß.

Nudolf griff in der Eile nach Mantel und Shawl und eilte die Treppe hinab, um den künftigen Schwager zu begrüßen, während Julia oben bliehaund ihm laut nachrief:Rudolf, Rudolf, Du vergaßef meine Ueber⸗ ſchuhe, lieber Rudolf! Doch nun mußte ſie ſelbſt dieſe kleine in der Eile wergeſſene Unaufmertſamfeit vergeſſen, um an das Fenſter

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