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ſchen Täuſchungen hingeben.. er, der die zärtlichſte Gat⸗ tin ſo hoch geliebt hatte und von ihr ſo innig geliebt worden war.. er, der ſie ſo herzlich betrauerte und ſchmerzlich vermißte!
„Ja,“ ſagte er zu ſich ſelbſt,„ich betraure ſie allzu tief, als daß ich ihr je ungetreu werden könnte!“
Doch wiederum erſchrak er, denn er war nicht recht zufrieden mit ſeinen Verſicherungen.
Der gefundene Brief war längſt von Neuem geöffnet und unzählige Male geleſen worden; und nicht genug da⸗ mit: er ſuchte ſo lange unter allerlei Vorwänden in dem Pulte ſeines Vaters, bis er endlich das kleine Briefpaquet fand, das er ihm anvertraute, da er ſich nach Helgenäs begab, um Elviren zu begehren.
„Suchſt Du etwas, mein Sohn?“ fragte Letsler einmal. Doch Georg antwortete blutroth im ganzen Ge⸗ ſichte:„Ich meinte, ich hätte eine Karte hieher gelegt.“
Einige Tage ſpäter ſah gleichwohl Letsler bei einem zufälligen Blick in ſein Zimmer, wie er ſaß und die vor⸗ gebliche Karte eifrigſt ſtudirte. Da lächekte der Greis in ſeinem Sinne und hoffte, daß Georg ſich wohl noch ein⸗ mal erholen und Glück und Frieden im Leben finden würde. 3
„Ich glaube,“ ſagte Carolus eines Tages, indem er ploͤtzlich das lange Schweigen über dieſen Gegenſtand brach,„ich glaube, der Capitain Georg hat die Mamſell Fanny ganz und gar vergeſſen— haſt Du denn gar kein Verlangen ſie wieder zu ſehen?“
„Ich habe ſo ſelten an ſie gedacht, daß ich nicht ſo weit kommen konnte ein ſolches Verlangen zu empfinden,“ antwortete Georg gezwungen.„Doch glaube ich, es würde mir Freude machen, ſie wieder zu ſehen.“
„Gerade ſo iſt auch meine Meinung!“ fiel Carolus
ein, nahm aber den Faden weiter nicht auf. Carolus 7 war zu ſchlau, als daß er ſich nur den Schein geben. ſollte, als bemerkte er, wie gerne Georg fortſetzen wolltez.
da e wollie
konnt nes 2 lebend wollt
roſen weiß Herz ja nu
ſein warm treu,


