Teil eines Werkes 
11.-15. Bändchen (1846)
Entstehung
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den Rath, die Hülfe, welche ich erhielt, da ich nach der gro⸗ ßen Umwaͤlzung in den Angelegenheiten meines Vaters nach Göteborg kam, um dieſen Angelegenheiten wieder aufzuhelfen, ohne welche mein armer Vater, der ſo ſehr an Thätigkeit gewöhat iſt, ſich zu Tode geſeufzt haben würde!

„Ach, wenn ich dieſes bedenke, ſo muß ich weinen

über meine Undankbarkeit! Und dennoch vermag ich un⸗

möglich anders zu handeln. Denn einer treuen, warmen Liebe als Gegengabe nur die Treue der Pflicht geben— das will ich nicht und darf es auch nicht; denn wir beide

haben zu tiefe und zu ſtarke Gefühle, als daß wir uns

mit einer ſolchen Liebe begnügen könnten— wie ſollten wir alſo glücklich werden!

„Ich habe ſtets vermieden, mich auf einen Gegenſtand einzulaſſen, auf den Sie ſo oft als die Urſache meiner Kälte hingedeutet haben. Doch jetzt, da ich eine ſo ent⸗ ſchiedene Erklärung gegeben habe, will ich auch nicht den einzigen Grund verſchweigen, der meine abſchlägige Ant⸗ wort rechtfertigen kann.

„Schon in meiner erſten Kindheit wuchs mein Herz mit dem Herzen eines Jugendfreundes zuſammen; ſeinen Namen brauche ich nicht zu nennen: Sie kennen ihn. Und dieſe Liebe begleitete mich, ohne daß ich es wußte, in das Alter, da ein ſtärkeres Gefühl ſich des ſchwachen Herzens bemächtigt.

„Es gab eine Zeit, da ich noch mit Gewißheit wußte, daß ich innigſt geliebt war; und ich glaube, Gottes Engel im Himmel empfinden keine reinere, unſchuldigere Freude, als damals ich.

„Doch die Jahre ſchwanden; die Stürme wechſelten mit Sonnenſchein und verdrängten dieſen zuletzt gänzlich⸗ Mein Leben nahm eine andere Richtung: nicht mehr bluͤh⸗

ten die unſchuldigen, kindlichen Freuden, nicht mehr die

frohe, friedevolle Liebe, die das erſte Erwachen beſeelt hatte. Ich hätte mit ihm vereint werden konnen, mit

ihm, der um, weil ahnte nie, Scham geſt drungen w daß ich zu Leidenſchaft auch nicht gehörig em entſchied.

durch begl

verlieren ſchon weni ben. Das „Viel ſiiſt geſchehe tung zu g. „Da über dieſer ggewählt, ſelbſt zu „Mit bieten, ül ich meiner W. dern, nä gen an

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