Teil eines Werkes 
11.-15. Bändchen (1846)
Entstehung
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reichte mich

rrückkam. Ignelius:

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ine Heimath wenn auch chlug Igne⸗ n der Ferne rthin. Ich ſondern auch he entſprach, ſehen hatte, in Hoffnung

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einer Reiſe hre Vergnü⸗ könnten— ich die Zeit

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auf Helgenäs. Des Tages war die Bibliothek meine Ge⸗ ſellſchaft, des Abends aber verfloß mir ein großer Theil der Zeit durch die Erzählungen, welche Ignelius mir über die Glieder unſrer Familie, nebſt einer Menge von Tradi⸗ tionen lieferte, die ſich ſowohl auf ſie, als auch auf das Gut ſelbſt bezogen, und welche Erzählungen mir ein ganz eigenes Vergnügen machten.“

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(Hier kam in Letsler's Anzeichnungen eine genaue Beſchreibung des alten Gebäudes vor, in welchem Georg ſich jetzt befand, eine Beſchreibung, welche auch die ge⸗ heimnißvollen Treppenſteine und die Weiſſagung des Bar⸗ den über dieſelben mit aufnahm.)

..„Oftmals,“ hieß es in der Fortſetzung,„ſchlug mir Ignelius, der vor dieſen Steinen eine Art von heiliger Furcht hegte, vor, ſie verſenken zu laſſen. Doch konnte ich es wohl über mich gewinnen, wegen eines ſolchen Aberglaubens den Thurm ſeiner beſten und großartigſten Zierde zu berauben? Es wäre ja ein Wahnſinn geweſen, wenn ich hätte glauben wollen, daß Glück oder Unglück, Wohl oder Weh von einigen flachen Steinen abhangen ſollten, und wenn auch ſogar die Gebeine eines Heiligen unter ihnen geruht hatten!

„Mit der Ankunſt des Frühlinges erhielt ich einen Brief von Richard, ſo voll freundſchaftlicher Vorwürfe, daß es mir in's Herz ſchnitt.„Wenn Du auch in dieſem Jahre nicht kommſt,“ ſchrieb er,„ſo laß uns lieber das letzte Band zerreißen— denn da ſehe ich, daß unſre Freundſchaft nur ein hohler Jugendtraum geweſen iſt.“

„Ohne zu überlegen, nur der mahnenden Stimme des Augenblickes folgend, ſchrieb ich die entſcheidenden Worte: „ich komme!“

„Erſt als der Brief abgeſchickt war, ging ich mit mir ſelbſt zu Rathe, zu Gericht.„Noch läßt es ſich ändern!“ dachte ich.„Ich breche zwar ein Verſprechen, doch das iſt in dieſem Falle mehr werth, als wenn ich es erfülle.“